Welche Gebühren fallen beim Verkauf auf Etsy an?

Melden
  1. Einführung in die Gebührenstruktur von Etsy
  2. Listing-Gebühren auf Etsy
  3. Verkaufsprovision und Transaktionsgebühren
  4. Zahlungsabwicklungsgebühren
  5. Fazit zur Gesamtkostenstruktur

Einführung in die Gebührenstruktur von Etsy

Wenn Sie auf Etsy verkaufen möchten, ist es wichtig, die verschiedenen Gebühren zu kennen, die anfallen können. Etsy stellt eine Plattform bereit, auf der Kreative und Händler ihre Produkte präsentieren und verkaufen können. Dabei erhebt Etsy unterschiedliche Gebühren, die sowohl die Nutzung der Plattform als auch den Verkauf selbst betreffen. Diese Gebühren beeinflussen letztlich den Gewinn, den Verkäufer aus ihren Verkäufen erzielen können.

Listing-Gebühren auf Etsy

Etsy verlangt für jedes eingestellte Produkt eine sogenannte Einstellgebühr. Diese Gebühr wird pro Artikel berechnet und fällt an, sobald Sie ein neues Produkt in Ihrem Shop listen. Die Gebühr ist vergleichsweise gering, wird aber für jeden einzelnen Artikel fällig, unabhängig davon, ob dieser später verkauft wird oder nicht. Üblicherweise ist die Listing-Gebühr für vier Monate gültig. Wird der Artikel innerhalb dieses Zeitraums nicht verkauft, muss die Gebühr erneut bezahlt werden, wenn das Produkt erneut eingestellt wird.

Verkaufsprovision und Transaktionsgebühren

Neben der Listing-Gebühr erhebt Etsy eine Verkaufsprovision, die pro verkauftem Artikel berechnet wird. Diese Provision ist ein Prozentsatz vom Verkaufspreis einschließlich der Versandkosten und beträgt meistens einen festen Prozentsatz. Zusätzlich erhebt Etsy eine Transaktionsgebühr, die auf den Gesamtbetrag des Kaufs bezogen ist und damit auch auf eventuell anfallende Versandkosten oder Gebühren für Geschenkverpackungen angewendet wird. Diese Gebührenstruktur sorgt dafür, dass die Verkaufsprovision und die Transaktionsgebühr direkt von den Einnahmen des Verkäufers abgezogen werden.

Zahlungsabwicklungsgebühren

Wenn Sie Etsy Payments als Zahlungsabwicklung nutzen, entstehen weitere Gebühren, die für die Bearbeitung der Zahlungen erhoben werden. Diese Gebühren ähneln denen anderer Zahlungsdienstleister und werden oft als Prozentsatz des Gesamtbetrags sowie als fester Betrag pro Transaktion berechnet. Die Höhe dieser Gebühren hängt auch vom Land ab, in dem sich Ihr Geschäft befindet. Sie werden automatisch von den Einnahmen abgezogen, bevor das Geld auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen wird.

Fazit zur Gesamtkostenstruktur

Die Gebührenstruktur bei Etsy setzt sich somit aus mehreren Bestandteilen zusammen: Listing-Gebühren, Verkaufsprovision, Transaktionsgebühren sowie Zahlungsabwicklungsgebühren. Jeder Verkäufer sollte diese Kosten genau im Blick behalten, um die Rentabilität seines Shops zu gewährleisten. Obwohl Etsy viele Vorteile durch seine Reichweite und Community bietet, ist es ratsam, die Gebühren genau zu kalkulieren und in die Preisgestaltung einzubeziehen, damit am Ende des Verkaufsprozesses ein zufriedenstellender Gewinn verbleibt.

0

Kommentare