Welche Gebühren fallen bei Robinhood Crypto an?

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  1. Einführung zu Robinhood Crypto Gebühren
  2. Keine direkten Handelsgebühren
  3. Erklärungen zum Gebührenmodell
  4. Weitere potenzielle Kosten
  5. Fazit zu den Robinhood Crypto Gebühren

Einführung zu Robinhood Crypto Gebühren

Robinhood ist eine beliebte Plattform für den Handel mit Aktien und Kryptowährungen. Besonders bei Kryptowährungen fragen sich viele Nutzer, welche Kosten beim Kauf, Verkauf oder der Übertragung von digitalen Coins anfallen. Im Gegensatz zu klassischen Handelsplätzen hebt sich Robinhood durch die Angabe von "gebührenfreiem" Handel hervor. Dennoch gibt es einige Aspekte, die es bei den sogenannten "Gebühren" zu beachten gilt.

Keine direkten Handelsgebühren

Bei Robinhood zahlen Nutzer keine direkten Kommissionen oder Transaktionsgebühren beim Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen. Die Plattform bewirbt sich selbst mit dem Slogan "Provisionsfreier Handel", was insbesondere für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer attraktiv ist. Das bedeutet, dass keine festen Gebühren vom Handelsvolumen oder pro abgeschlossener Transaktion berechnet werden.

Erklärungen zum Gebührenmodell

Obwohl Robinhood keine expliziten Gebühren verlangt, verdient die Plattform in der Regel über andere Mechanismen. Dazu gehören zum Beispiel der Spread zwischen Kauf- und Verkaufspreis, also die Differenz, zu der Robinhood Kryptowährungen einkauft und weiterverkauft. Diese versteckten Kosten sind oft nicht auf den ersten Blick sichtbar, können aber den effektiven Preis beeinflussen und somit als indirekte Gebühren betrachtet werden.

Außerdem kann Robinhood Einnahmen durch sogenanntes "Payment for Order Flow" generieren, bei dem Handelsaufträge an Drittanbieter weitergeleitet werden. Diese Praxis ist legal und üblich, kann jedoch Auswirkungen auf den Ausführungskurs haben.

Weitere potenzielle Kosten

Neben dem direkten Kauf und Verkauf von Kryptowährungen fallen bei Robinhood aktuell keine Gebühren für Ein- oder Auszahlungen auf Ihr verknüpftes Bankkonto an. Allerdings sollten Nutzer beachten, dass bei der Übertragung von Kryptowährungen zu anderen Wallets oder Plattformen potenziell Netzwerkkosten (Miner Fees) anfallen können, die von der jeweiligen Blockchain abhängen und nicht von Robinhood selbst erhoben werden.

Außerdem gibt es derzeit keine Möglichkeit, Kryptowährungen von Robinhood auf externe Wallets zu transferieren; der Handel findet ausschließlich innerhalb der Plattform statt. Dies kann für Nutzer, die die Kontrolle über ihre private Wallet bevorzugen, relevant sein.

Fazit zu den Robinhood Crypto Gebühren

Robinhood bietet einen provisionsfreien Handel mit Kryptowährungen an, ohne direkte Transaktionsgebühren für Nutzer. Dennoch sollten Sie beachten, dass indirekte Kosten wie der Spread und mögliche Auswirkungen durch "Payment for Order Flow" die Handelspreise beeinflussen können. Für die meisten Einsteiger und Gelegenheitsnutzer ist das Gebührenmodell von Robinhood transparent und kostengünstig. Wer jedoch Wert auf maximale Kontrolle und niedrigstmögliche Handelskosten legt, sollte sich zusätzlich über weitere Krypto-Handelsplattformen informieren und die Unterschiede im Detail vergleichen.

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