Welche Einstellungen sind für RPCS3 auf einem Low End PC am besten geeignet?

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  1. CPU- und Thread-Anpassungen
  2. Grafikeinstellungen und Auflösung
  3. Shader und Cache-Optimierungen
  4. Audio und weitere Optionen
  5. Zusammenfassung

Die Emulation von PlayStation 3-Spielen mit RPCS3 auf einem Low End PC kann aufgrund der hohen Hardwareanforderungen eine Herausforderung darstellen. Dennoch gibt es verschiedene Einstellungen, die dazu beitragen können, die Leistung zu verbessern und das Spielerlebnis flüssiger zu gestalten. Im Folgenden werden diese Einstellungen ausführlich erläutert.

CPU- und Thread-Anpassungen

Da RPCS3 stark von der CPU-Leistung abhängt, ist es wichtig, die Anzahl der verwendeten Threads angemessen einzustellen. Bei einem Low End PC kann es sinnvoll sein, die Thread-Anzahl zu verringern, um Überlastungen zu vermeiden. Außerdem sollte die "SPU Decoder"-Einstellung auf eine schnellere, aber weniger präzise Option wie "Recompiler (ASMJIT)" gesetzt werden, da diese weniger CPU-Ressourcen benötigt.

Grafikeinstellungen und Auflösung

Die Grafikeinstellungen sollten so angepasst werden, dass die native Auflösung der Spiele nicht unnötig erhöht wird. Das bedeutet, dass eine Auflösung von 720p oder sogar 480p oft besser geeignet ist als 1080p oder höher. Die Wahl von Vulkan als Renderer kann auf manchen Systemen bessere Leistung bringen als OpenGL. Außerdem können Funktionen wie "Anisotropische Filterung", "Anti-Aliasing" oder "V-Sync" deaktiviert werden, um die Grafiklast weiter zu reduzieren.

Shader und Cache-Optimierungen

Die Shader-Cache-Funktion von RPCS3 sollte aktiviert sein, da sie dafür sorgt, dass Shader nur einmal kompiliert werden und danach zwischengespeichert sind. Dies reduziert Performance-Einbußen bei späteren Spielstarts deutlich. Außerdem kann man versuchen, die Shader-Pre-Caching-Funktion zu verwenden, falls verfügbar, um während des Spielens weniger Ruckler zu erleben.

Audio und weitere Optionen

Für die Soundausgabe kann die Verwendung eines einfacheren Audio-Backends wie "XAudio2" oder "OpenAL" die CPU-Last senken. Weiterhin sollte das Heruntersetzen von Optionen wie der "SPU Loop Detection" oder das Deaktivieren opferintensiver Features wie "Verbose Log" in Betracht gezogen werden, um CPU-Ressourcen zu sparen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend gilt, dass die optimale Einstellung für RPCS3 auf einem Low End PC eine Balance zwischen Grafikqualität und Leistung darstellt. Durch das Anpassen der Thread-Anzahl, Reduzierung der Auflösung, Verwendung von Performanz-freundlichen Renderern und das Aktivieren von Cache-Funktionen lassen sich viele Spiele akzeptabel spielen, auch wenn nicht alle Titel flüssig laufen. Es ist stets empfehlenswert, die spezifischen Einstellungen je nach Spiel leicht anzupassen, da die Anforderungen variieren können.

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