Welche Einstellungen in CCleaner sind sicher für die Registry-Bereinigung?
- Grundlegendes zur Registry-Bereinigung
- Sichere Kategorien zur Bereinigung auswählen
- Kategorien, bei denen Vorsicht geboten ist
- Empfohlene Vorgehensweise für sichere Registry-Bereinigung
- Fazit
Grundlegendes zur Registry-Bereinigung
Die Windows-Registry ist eine komplexe Datenbank, in der Einstellungen und Optionen des Betriebssystems sowie installierter Programme gespeichert werden. CCleaner bietet ein Tool zur Registry-Bereinigung, das veraltete oder fehlerhafte Einträge findet und entfernt. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da falsche Änderungen an der Registry Probleme verursachen können.
Eine sichere Bereinigung fokussiert sich daher auf häufig vorkommende und ungefährliche Fehlerquellen, die meist keine negativen Auswirkungen auf das System haben, wenn sie entfernt werden.
Sichere Kategorien zur Bereinigung auswählen
Standardmäßig schlägt CCleaner mehrere Kategorien von Registry-Einträgen vor, die überprüft werden können. Sicher sind in der Regel folgende Kategorien: Veraltete Dateierweiterungen, Alte Software-Einträge, Getrennte DLLs und Fehlende Shared DLLs. Diese Bereiche enthalten oft Einträge, die durch das Deinstallieren oder Aktualisieren von Programmen überflüssig geworden sind, ohne dass sie aktuell in Benutzung sind.
Ebenso sind Einträge wie Ungültige ActiveX/COM-Komponenten meist sicher zu bereinigen, sofern diese Komponenten wirklich nicht mehr genutzt werden. Andere Kategorien wie Pfade zu nicht mehr existierenden Programmen oder Schriftarten können ebenfalls bereinigt werden, allerdings sollte man hier aufpassen, da bestimmte Programme eventuell benutzerdefinierte Einträge haben, die man später wieder benötigt.
Kategorien, bei denen Vorsicht geboten ist
Kategorien wie Benutzerdefinierte Einstellungen, Startprogramme oder Drucker-Einstellungen sollten mit Vorsicht behandelt werden, da deren Bereinigung mitunter unerwünschte Änderungen verursachen kann. In CCleaner selbst ist diese Vorsicht auch in der Benutzeroberfläche ersichtlich, indem manche Kategorien nicht standardmäßig ausgewählt sind oder Warnhinweise angezeigt werden.
Ein weiterer sicherer Schritt ist, vor jeder Registry-Bereinigung die von CCleaner angebotene Funktion zur Erstellung eines Systemwiederherstellungspunkts oder zumindest eines Backups der Registry zu nutzen.
Empfohlene Vorgehensweise für sichere Registry-Bereinigung
Für eine sichere Verwendung empfiehlt es sich, CCleaner die aufgelisteten Kategorien zunächst scannen und auffinden zu lassen, ohne sofort Änderungen durchzuführen. Nach einer Prüfung der gefundenen Einträge sollte man nur die Einträge entfernen, die eindeutig als veraltet oder fehlend identifiziert wurden. In der Regel genügt es, die erwähnten Standardkategorien wie veraltete oder fehlende Dateierweiterungen sowie getrennter oder fehlender DLLs zu bereinigen.
Weiterhin ist es hilfreich, CCleaner regelmäßig zu aktualisieren, da neuere Versionen sicherer und genauer in der Erkennung von problematischen Einträgen sind.
Fazit
Die sichere Registry-Bereinigung mit CCleaner beschränkt sich auf das Entfernen von veralteten oder nicht mehr gültigen Einträgen, insbesondere veraltete Dateierweiterungen, alte Softwareeinträge und fehlende DLLs. Durch das Verwenden der Backup-Funktion, das bewusste Auswählen der Kategorien und das Überprüfen der gefundenen Einträge kann das Risiko minimiert werden. Ein vorsichtiger, schrittweiser Ansatz stellt sicher, dass die Registry bereinigt wird, ohne die Stabilität des Systems zu gefährden.
