Welche Dateiformate werden für Offline-Karten unterstützt?

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  1. Einleitung
  2. Rasterbasierte Formate
  3. Vektorbasierte Formate
  4. Proprietäre und spezielle Formate
  5. Zusammenfassung

Einleitung

Offline-Karten sind essenziell für Navigationsanwendungen, die auch ohne Internetverbindung funktionieren sollen.

Um dies zu ermöglichen, werden verschiedenste Dateiformate verwendet, die Kartendaten, Vektorinformationen,

Rasterbilder und Zusatzinformationen speichern. Die Wahl des Dateiformats hängt dabei stark von der jeweiligen Anwendung,

dem gewünschten Nutzungsszenario und der Kompatibilität mit Betriebssystemen oder Hardware ab.

Rasterbasierte Formate

Ein gängiges Format für Offline-Karten sind rasterbasierte Dateien, welche Karten als digitale Pixelbilder speichern.

Beispiele hierfür sind .map oder .mbtiles. Das MBTiles-Format speichert Kachelkarten (Tiles)

in einer einzigen SQLite-Datenbankdatei und wird häufig für mobile Anwendungen verwendet. Diese rasterbasierten Formate

eignen sich besonders, wenn genaue visuelle Darstellungen in festen Zoomstufen gewünscht sind.

Vektorbasierte Formate

Neben Rasterformaten gibt es auch vektorbasierte Dateien, welche geometrische Formen und Linien speichern. Zu den bekannten

Vektorformaten zählen .osm (OpenStreetMap-Daten), .shp (Shapefile), .geojson und

.kml. Diese Formate erlauben eine flexible Skalierung ohne Qualitätsverlust und sind ideal für Anwendungen,

Proprietäre und spezielle Formate

Viele Navigationsgeräte und spezielle Kartensoftware nutzen eigene, proprietäre Formate, um zusätzliche Funktionen zu ermöglichen,

wie z.B. .gmap für Garmin-Geräte oder .tif und .sid für georeferenzierte Bilder. Diese Formate

sind oft optimiert für schnelle Ladezeiten und Speicherplatzersparnis und können neben der Karte auch Metadaten und POIs (Points of Interest) enthalten.

Zusammenfassung

Zusammenfassend unterstützen Offline-Karten eine Vielzahl an Dateiformaten, je nachdem ob Raster- oder Vektordaten benötigt werden,

von weit verbreiteten Standardformaten wie .mbtiles, .osm, .shp und .geojson bis hin zu proprietären Lösungen wie .gmap.

Für Anwendungen, die offline zuverlässige Kartendaten bereitstellen wollen, ist die Wahl des passenden Dateiformats entscheidend, da sie

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