Welche Auslandsgebühren fallen bei N26 an?
- Grundsätzliches zur Nutzung von N26 im Ausland
- Gebühren für Zahlungen im Ausland
- Kosten für Bargeldabhebungen im Ausland
- Zusätzliche Hinweise und Empfehlungen
Wenn man ein N26 Konto im Ausland nutzen möchte, stellt sich häufig die Frage, welche Auslandsgebühren dabei anfallen. Gerade für Reisende, Expats oder Digitalnomaden ist es wichtig zu wissen, wie viel die Nutzung des Kontos außerhalb Deutschlands kostet und welche Bedingungen gelten.
Grundsätzliches zur Nutzung von N26 im Ausland
N26 ist eine digitale Bank, die hauptsächlich als Online-Bank agiert und mit günstigen Konditionen wirbt. Das Konto kann weltweit genutzt werden, da es auf der Mastercard-Technologie basiert und mit ihrer Karte kostenloses Bezahlen im Ausland verspricht. Dennoch sind nicht alle Leistungen außerhalb Deutschlands komplett kostenlos – insbesondere bei Abhebungen und Fremdwährungen gibt es Unterschiede.
Gebühren für Zahlungen im Ausland
Beim Bezahlen mit der N26 Mastercard in Fremdwährungen erhebt N26 keine zusätzlichen Fremdwährungsgebühren. Das bedeutet, dass man in der Regel rund um den Globus ohne Aufschläge in der Landeswährung bezahlen kann. Dadurch ist das Bezahlen im Ausland mit der N26 Karte oft günstiger als bei vielen herkömmlichen Banken, die meist eine Gebühr von 1,5 % bis 3 % auf Fremdwährungsumsätze erheben.
Kosten für Bargeldabhebungen im Ausland
Bei Bargeldabhebungen unterscheiden sich die Kosten je nach N26 Tarif. In der kostenlosen Grundversion sind kostenlose Abhebungen im Euro-Raum bis zu einer bestimmten Anzahl im Monat möglich, außerhalb Europas oder mit Fremdwährungen können jedoch Gebühren anfallen. Bei den kostenpflichtigen Tarifen wie N26 You oder Metal sind Abhebungen in Fremdwährungen bis zu einem gewissen Limit gebührenfrei. Über das Limit hinaus oder bei der kostenlosen Variante berechnet N26 pro Abhebung eine Gebühr, die man berücksichtigen sollte.
Zusätzliche Hinweise und Empfehlungen
Es ist wichtig zu beachten, dass Geldautomatenbetreiber vor Ort eigene Gebühren auf Abhebungen erheben können, die von N26 unabhängig sind. Diese Fremdkosten sieht man häufig erst beim Abhebevorgang. Auch sollte man vorsichtig sein, wenn man die Karte für Onlinezahlungen oder andere Transaktionen in Fremdwährungen nutzt, um ungewünschte Gebühren zu vermeiden.
Fazit: N26 bietet im Vergleich zu vielen traditionellen Banken sehr günstige Konditionen für die Nutzung im Ausland, insbesondere bei Zahlungen ohne Fremdwährungsgebühr. Dennoch sollte man die Bedingungen des gewählten Tarifs genau prüfen und sich über mögliche Automatengebühren informieren.
