Welche Auslandsgebühren fallen bei der American Express (Amex) Karte an?

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  1. Einführung zu Auslandsgebühren bei Kreditkarten
  2. Was sind Auslandsgebühren bei Amex?
  3. Höhe und Berechnung der Auslandsgebühren
  4. Gibt es Amex-Karten ohne Auslandsgebühren?
  5. Wie kann man Auslandsgebühren bei Amex vermeiden oder reduzieren?
  6. Fazit

Einführung zu Auslandsgebühren bei Kreditkarten

Im Zeitalter globaler Mobilität und internationaler Reisen ist es für viele Nutzer von Kreditkarten wichtig zu wissen, welche Kosten bei Zahlungen im Ausland auf sie zukommen. Die sogenannten Auslandsgebühren können bei Kreditkartentransaktionen außerhalb des Heimatlandes anfallen und die Nutzung der Karte verteuern. Bei American Express, kurz Amex, ist dies nicht anders. Deshalb klären wir im Folgenden, ob und in welcher Höhe Amex Auslandsgebühren erhebt.

Was sind Auslandsgebühren bei Amex?

Auslandsgebühren oder Fremdwährungsentgelte sind zusätzliche Gebühren, die Kreditkartenanbieter für jede Transaktion erheben, bei der eine andere Währung als die Heimatwährung des Karteninhabers verwendet wird. Bei Amex bedeutet das konkret, dass wenn ein deutscher Karteninhaber mit seiner Amex-Karte in einem anderen Land bezahlt oder Geld abhebt, in einer anderen Währung als Euro, die Karte mit einer Gebühr belastet werden kann.

Höhe und Berechnung der Auslandsgebühren

Die Auslandsgebühren bei American Express liegen üblicherweise bei etwa 2 bis 3 Prozent des Umsatzes in Fremdwährung. Die genaue Prozentzahl variiert je nach Kartenprodukt. So können zum Beispiel Premium-Kreditkarten von Amex niedrigere oder gar keine Fremdwährungsgebühren haben, während Standardkarten in der Regel 2,0 % bis 2,99 % berechnen. Diese Gebühren werden auf den jeweils umgerechneten Betrag aufgeschlagen und erscheinen separat auf der Abrechnung.

Gibt es Amex-Karten ohne Auslandsgebühren?

Ja, American Express bietet in Deutschland einige Kreditkarten an, die speziell für Vielreisende konzipiert sind und keine Auslandsgebühren erheben. Diese Karten sind häufig mit einem höheren Jahresbeitrag verbunden, bieten aber den Vorteil, dass Transaktionen weltweit ohne zusätzliche Gebühren abgerechnet werden. Dadurch sind sie besonders attraktiv für Personen, die regelmäßig im Ausland bezahlen oder Geld abheben.

Wie kann man Auslandsgebühren bei Amex vermeiden oder reduzieren?

Um Auslandsgebühren bei Amex zu umgehen, sollte man sich vor dem Abschluss der Karte genau über die Konditionen informieren. Alternativ kann man eine Karte wählen, die ohne Fremdwährungsentgelt arbeitet. Zudem ist es sinnvoll, im Ausland möglichst in der Landeswährung zu bezahlen, da einige Händler bei Zahlungen in Euro ein schlechtes Umrechnungskursangebot machen können. Bei Amex lässt sich der Fremdwährungskurs oft über den Anbieter bestimmen, sodass die Kartennutzung grundsätzlich transparent bleibt.

Fazit

Amex erhebt bei vielen seiner Standardkarten Auslandsgebühren in Form eines Prozentsatzes auf Fremdwährungstransaktionen, meist zwischen 2 und 3 Prozent. Es gibt jedoch auch Premiumkarten, die komplett auf diese Gebühren verzichten. Wer häufig im Ausland unterwegs ist, sollte daher die Konditionen seiner Amex-Karte genau überprüfen oder gezielt eine Karte ohne Auslandsgebühren wählen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden und bequem weltweit bezahlen zu können.

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