Was sind die Standard-Einstellungen von Angry IP Scanner?
- Standard-IP-Adressbereich
- Standard-Ports für den Scan
- Scan-Methode und Geschwindigkeit
- Datei- und Ergebnis-Einstellungen
- Fazit der Standardeinstellungen
Angry IP Scanner ist ein weit verbreitetes Open-Source-Netzwerk-Scanning-Tool, das hauptsächlich dazu verwendet wird, IP-Adressen und Ports in lokalen Netzwerken oder größeren IP-Bereichen zu scannen. Um die Anwendung schnell und effektiv zu nutzen, kommen viele Nutzer mit den sogenannten Standard-Einstellungen oder Default Settings in Berührung. Diese Grundeinstellungen erlauben es, direkt nach der Installation mit dem Scannen zu beginnen, ohne umfangreiche Konfigurationen vornehmen zu müssen.
Standard-IP-Adressbereich
Nach dem Start von Angry IP Scanner ist der voreingestellte Bereich für die IP-Adressen typischerweise auf den lokalen Bereich gesetzt. Das bedeutet, dass das Programm standardmäßig die IP-Adresseinstellungen übernimmt, die zu dem jeweiligen Netzwerkinterface des verwendeten Computers gehören. Oft wird als Anfangs-IP die erste Adresse des privaten IP-Netzwerks verwendet, zum Beispiel 192.168.0.1, während das Ende des Bereichs auf 192.168.0.254 gesetzt ist. Dadurch wird meistens das gesamte lokale Subnetz gescannt.
Standard-Ports für den Scan
Ein weiteres wichtiges Default Setting betrifft die Ports, die gescannt werden. Voreingestellt sind üblicherweise keine spezifischen Ports aktiviert, sodass der Scanner die Verfügbarkeit der IP-Adressen selbst prüft, beispielsweise durch Ping-Anfragen. Port-Scans müssen oft manuell hinzugefügt werden, um gezielt bestimmte Dienste oder Anwendungen zu überprüfen. Das heißt, im Standard sind keine Ports festgelegt, um den Scanner schnell und ohne tiefergehende Anpassungen starten zu können.
Scan-Methode und Geschwindigkeit
Angry IP Scanner verwendet standardmäßig eine schnelle Scan-Methode, die meist auf ICMP-Ping-Anfragen und einfachen TCP-Verbindungsversuchen basiert, um herauszufinden, ob Hosts erreichbar sind. Die Geschwindigkeit des Scans ist moderat voreingestellt, sodass die Netzwerklast nicht unnötig erhöht wird und dennoch schnelle Ergebnisse erzielt werden. Diese Balance erleichtert Einsteigern den Gebrauch, ohne das Netzwerk zu überlasten.
Datei- und Ergebnis-Einstellungen
In Bezug auf die Speicherung von Scan-Ergebnissen sind in den Default Settings keine automatischen Exporte aktiviert. Nutzer können die Resultate manuell exportieren, wenn gewünscht, beispielsweise als CSV- oder TXT-Datei. Die Darstellung erfolgt in einer übersichtlichen Tabelle innerhalb der Benutzeroberfläche, die IP-Adresse, Hostname und gegebenenfalls offene Ports anzeigt.
Fazit der Standardeinstellungen
Die Default Settings von Angry IP Scanner sind darauf ausgelegt, ein einfaches und schnelles Netzwerkscannen ohne vorherige Konfiguration zu ermöglichen. Der Fokus liegt auf der Erkennung von erreichbaren IP-Adressen im lokalen Netzwerk. Erweiterte Funktionen wie Port-Scans, Ping-Anpassungen oder spezielle Scan-Parameter müssen manuell eingestellt werden, um spezifischere oder tiefgehende Analysen zu ermöglichen. Dadurch bietet das Tool sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Nutzer eine flexible Grundlage.
