Was sind die Kosten bei Upwork und wie setzen sie sich zusammen?
- Grundlegende Gebührenstruktur bei Upwork
- Bedeutung der Gebühr für Auftraggeber
- Weitere potenzielle Kosten und Gebühren
- Fazit zu den Upwork Kosten
Upwork ist eine der weltweit größten Plattformen für Freelancer und Auftraggeber, die miteinander Projekte abwickeln möchten. Die Plattform erleichtert die Zusammenarbeit, fordert jedoch auch Gebühren für die Nutzung ihres Services. Im Folgenden erläutern wir ausführlich, welche Kosten bei Upwork anfallen, wie sie berechnet werden und welche Besonderheiten es dabei zu beachten gibt.
Grundlegende Gebührenstruktur bei Upwork
Die Kosten bei Upwork setzen sich hauptsächlich aus den Servicegebühren zusammen, die von den Einnahmen eines Freelancers abgezogen werden. Dabei ist das Modell so gestaltet, dass die Höhe der Gebühr vom Gesamtumsatz mit einem bestimmten Kunden abhängt. Das bedeutet, dass je mehr Geld ein Freelancer mit einem einzelnen Auftraggeber verdient, desto geringer der prozentuale Anteil der Gebühr wird.
Die Servicegebühren für Freelancer staffeln sich folgendermaßen: Bei den ersten 500 US-Dollar (oder dem entsprechenden Wert in Euro) Auftragssumme mit einem Kunden fallen 20 % Gebühren an. Für die Einnahmen zwischen 500,01 und 10.000 US-Dollar reduziert sich die Gebühr auf 10 %. Sobald der Freelancer mit einem Kunden mehr als 10.000 US-Dollar verdient hat, wird die Gebühr nochmals auf 5 % gesenkt.
Bedeutung der Gebühr für Auftraggeber
Auftraggeber auf Upwork zahlen keine direkte Servicegebühr in Form eines Prozentsatzes auf das vereinbarte Projektvolumen. Stattdessen wird ihnen je nach Zahlungsart und Vertragsart gegebenenfalls eine kleine Bearbeitungsgebühr berechnet. Diese ist in der Regel deutlich geringer oder entfällt ganz, wenn der Auftraggeber die Zahlungsmodalitäten entsprechend auswählt. Die genauen Kosten können dabei variieren, sind jedoch meistens überschaubar.
Weitere potenzielle Kosten und Gebühren
Abgesehen von den Servicegebühren können bei Upwork weitere Kosten entstehen. Beispielsweise können Freelancer für optionale Zusatzdienste wie die Bewerbung mit "Upwork Connects" bezahlen. Diese sind notwendig, um sich auf bestimmte Projekte bewerben zu können und werden als virtuelles Guthaben gehandhabt. Zudem können Auszahlungen auf bestimmte Bankkonten oder Zahlungsmethoden mit Transaktionsgebühren verbunden sein, die je nach Land und Zahlungsanbieter variieren.
Fazit zu den Upwork Kosten
Die Kostenstruktur bei Upwork ist transparent und darauf ausgelegt, dass Vielverdiener mit einem Kunden von geringeren Gebühren profitieren. Für Freelancer bedeutet dies, dass sie ihre Einnahmen im Auge behalten sollten, um die günstigeren Gebührenstufen zu erreichen. Für Auftraggeber fallen in der Regel nur geringe oder keine direkten Servicegebühren an. Es ist dennoch wichtig, auch potenzielle Zusatzkosten wie Bewerbungspunkte oder Auszahlungsgebühren zu berücksichtigen, um eine genaue Kalkulation der Investition bei Upwork vornehmen zu können.
