Was sind die besten Einstellungen für cmder?
- Einleitung
- Optik und Erscheinungsbild anpassen
- Startverzeichnis und Shell auswählen
- Integration von Git und weiteren Tools
- Aliase und Tastenkürzel konfigurieren
- Zusätzliche Optimierungen für den Arbeitsalltag
- Fazit
Einleitung
cmder ist ein beliebtes Terminal-Emulator-Tool für Windows, das auf ConEmu und Clink basiert und viele Verbesserungen gegenüber der Standard-Eingabeaufforderung bietet. Um das Beste aus cmder herauszuholen, ist es hilfreich, einige optimale Einstellungen vorzunehmen, die sowohl die Benutzerfreundlichkeit als auch die Effizienz verbessern. Im Folgenden werden wichtige Einstellungen erläutert, die dabei helfen, cmder an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Optik und Erscheinungsbild anpassen
Eine ansprechende und übersichtliche Optik erleichtert die tägliche Arbeit erheblich. Viele Nutzer bevorzugen eine angenehme Farbkombination mit hohem Kontrast, um Augenbelastungen zu reduzieren. In cmder kann man das Farbschema unter Einstellungen anpassen, indem man z.B. ein dunkles Thema wählt oder sich an beliebten Schemes wie "Solarized" oder "Monokai" orientiert. Die Schriftgröße und -art lassen sich ebenfalls modifizieren, wobei eine gut lesbare Schrift wie Consolas oder Source Code Pro empfohlen wird.
Startverzeichnis und Shell auswählen
Eine weitere wichtige Einstellung betrifft das Startverzeichnis. Standardmäßig öffnet cmder oft den Benutzerordner, doch es kann sinnvoll sein, ein bestimmtes Arbeitsverzeichnis zu definieren, etwa das eigene Projektverzeichnis. Dazu kann man im Bereich Startup das gewünschte Verzeichnis voreinstellen. Zudem kann man wählen, welche Shell cmder standardmäßig nutzt, z.B. PowerShell, CMD oder Bash über WSL. Die passende Shell unterstützt individuelle Workflows und erleichtert den Zugriff auf gewohnte Befehle.
Integration von Git und weiteren Tools
cmder ist bekannt für seine hervorragende Integration von git-Funktionalitäten in der Konsole. Um dies optimal zu nutzen, sollte man sicherstellen, dass Git im Systempfad vorhanden ist und in den Einstellungen die Option für Git-Unterstützung aktiviert ist. Darüber hinaus lohnt es sich, weitere nützliche Tools oder Skripte einzubinden, die via Aliase innerhalb von cmder aufgerufen werden können. Das macht den Workflow deutlich schneller und komfortabler.
Aliase und Tastenkürzel konfigurieren
Durch das Anlegen von individuellen Aliassen lassen sich häufig verwendete Befehle mit kurzen Eingaben starten. cmder bietet hierfür eine einfache Möglichkeit, Aliase direkt zu definieren und zu speichern. In Kombination mit benutzerdefinierten Tastenkürzeln wird die Navigation noch effizienter. So kann man beispielsweise mit wenigen Tasten bestimmte Verzeichnisse öffnen, Skripte starten oder komplexere Befehlsketten abarbeiten.
Zusätzliche Optimierungen für den Arbeitsalltag
Zu den weiteren empfehlenswerten Einstellungen zählen das Aktivieren der Mausunterstützung, wodurch Markieren und Kopieren leichter wird, sowie das Einstellen mehrerer Tabs, um mehrere Sessions parallel zu verwalten. Auch die Automatisierung bestimmter Aktionen beim Start, wie das Ausführen von spezifischen Startskripten, bietet Vorteile. Die Konfiguration von Umgebungsvariablen im Kontext von cmder ist ebenfalls hilfreich, um Programme und Skripte reibungslos nutzen zu können.
Fazit
Die besten Einstellungen für cmder hängen stark von den individuellen Präferenzen und Anforderungen ab. Dennoch bilden eine ansprechende Optik, die Wahl der richtigen Shell, eine sinnvolle Startumgebung, die Einbindung von Git und anderen Tools sowie die Nutzung von Aliassen und Tastenkombinationen die Grundlage für eine effiziente Nutzung. Wer sich die Zeit nimmt, diese Optionen zu erkunden und anzupassen, erhält mit cmder ein unglaublich flexibles und leistungsstarkes Terminal-Tool, das die tägliche Arbeit erheblich erleichtert.
