Was kostet Zettle und welche Preismodelle gibt es?
- Grundlegende Kosten der Zettle Kassensysteme
- Kosten für die Technische Sicherheitseinrichtung (TSE)
- Weitere Kosten und mögliche Gebühren
- Fazit zu den Zettle TSE Kosten
Zettle ist ein Anbieter von mobilen Kassensystemen und Zahlungslösungen, der vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen wie Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister konzipiert wurde. Bei der Frage Zettle Tse Kosten geht es insbesondere um die Kosten, die in Zusammenhang mit der technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) entstehen, sowie um die allgemeinen Gebühren für die Nutzung der Zettle-Dienste. Im Folgenden erläutere ich die einzelnen Kostenpunkte ausführlich.
Grundlegende Kosten der Zettle Kassensysteme
Zettle bietet ein Kassensystem an, das kostengünstig und flexibel einsetzbar ist. Die Grundkosten für die Zettle-Software sind meist gering, da keine großen Anschaffungskosten für Hardware anfallen müssen. Die notwendigen Geräte wie Kartenleser oder ein Tablet sind entweder von Zettle erhältlich oder können mit eigenen Geräten kombiniert werden. Die Software wird meist als App angeboten, die auf Smartphones oder Tablets läuft.
Für die Nutzung der Software fallen in der Regel keine monatlichen Grundgebühren an, stattdessen werden Transaktionsgebühren berechnet. Diese Gebühren richten sich nach dem Umsatz, der über das System getätigt wird. So zahlt man pro Kartenzahlung einen bestimmten Prozentsatz als Gebühr an Zettle. Dieser Prozentsatz variiert je nach Land und Kartentyp, liegt aber in vielen Fällen bei etwa 1,75 % bis 2,75 % pro Transaktion.
Kosten für die Technische Sicherheitseinrichtung (TSE)
Die Technische Sicherheitseinrichtung, kurz TSE, ist in Deutschland seit dem 1. Januar 2020 gesetzlich vorgeschrieben, um Kassensysteme gesetzeskonform zu machen und Manipulationen zu verhindern. Daher ist es für Nutzer von Zettle besonders wichtig zu wissen, welche Kosten durch die TSE entstehen.
Zettle bietet die TSE in der Regel als Cloud-basierte Lösung an. Das bedeutet, dass keine zusätzliche Hardware vor Ort benötigt wird, sondern die TSE-Daten sicher in der Cloud gespeichert werden. Für die Nutzung dieser Cloud-TSE verlangt Zettle entweder eine einmalige Gebühr bei der Aktivierung oder eine monatliche Abonnementgebühr. Die genauen Kosten können je nach Vertragsmodell variieren, liegen aber oft zwischen 10 und 20 Euro pro Monat.
Alternativ bietet Zettle auch Einzellizenzen für die TSE an, die als Hardware-Modul angeschafft werden können. Diese Lösung ist meist teurer in der Anschaffung, kann sich aber bei langfristiger Nutzung auszahlen. Insgesamt erhöhen die TSE-Kosten die Gesamtkosten des Kassensystems, sind aber rechtlich zwingend notwendig.
Weitere Kosten und mögliche Gebühren
Neben den Grundgebühren für Transaktionen und der TSE können zusätzliche Kosten entstehen, wenn beispielsweise spezielle Funktionen wie erweiterte Berichte, Mitarbeiterverwaltung oder die Anbindung an Buchhaltungssysteme genutzt werden. Diese Premium-Funktionen werden oftmals im Rahmen von kostenpflichtigen Paketen angeboten.
Des Weiteren können Versandkosten für den Kartenleser oder Hardware anfallen, falls diese über Zettle bestellt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, kompatible Geräte selbst zu nutzen, was die Kosten reduzieren kann.
Fazit zu den Zettle TSE Kosten
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kosten für Zettle im Bereich der mobilen Kassensysteme vor allem aus den Transaktionsgebühren und den TSE-Gebühren bestehen. Die technische Sicherheitseinrichtung ist gesetzlich verpflichtend und verursacht zusätzliche Kosten, die je nach gewählter Lösung als monatliche oder einmalige Gebühr anfallen können. Es ist ratsam, vor der Entscheidung für Zettle alle Kostenbestandteile genau zu prüfen und abzuwägen, welche Funktionen benötigt werden, um die Gesamtkosten optimal kalkulieren zu können.
