Was kostet das Hochladen eines NFTs auf OpenSea?

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  1. Grundlegende Kosten beim Erstellen eines NFTs
  2. Unterschiede zwischen Ethereum und Polygon
  3. Was bedeutet Lazy Minting auf OpenSea?
  4. Weitere mögliche Kosten beim Verkaufen auf OpenSea
  5. Fazit zum Upload-Preis von NFTs auf OpenSea

Beim Hochladen eines NFTs auf OpenSea entstehen verschiedene Kosten, die von mehreren Faktoren abhängen. OpenSea selbst erhebt keine festen Gebühren für das Einstellen von digitalen Kunstwerken oder anderen Gegenständen als NFTs, jedoch gibt es Kosten, die im Zusammenhang mit der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie anfallen.

Grundlegende Kosten beim Erstellen eines NFTs

OpenSea ermöglicht es Nutzern, NFTs auf der Ethereum-Blockchain oder anderen unterstützten Netzwerken wie Polygon zu erstellen. Beim ersten Mal, wenn ein Nutzer ein NFT hochlädt und es auf der Ethereum-Blockchain minten möchte, muss er die sogenannten Gas Fees bezahlen. Diese Gebühren sind Transaktionskosten, die an die Miner oder Validatoren gezahlt werden, um die Erstellung und Speicherung des NFTs in der Blockchain zu verifizieren und zu sichern. Die Höhe der Gas Fees ist variabel und hängt von der aktuellen Auslastung des Netzwerks ab. Bei hoher Nachfrage steigen die Gebühren entsprechend an.

Unterschiede zwischen Ethereum und Polygon

Während Ethereum für seine hohen Gas Fees bekannt ist, bietet OpenSea auch die Möglichkeit, NFTs auf Polygon zu minten und hochzuladen. Polygon ist eine Layer-2-Lösung, die Transaktionen kostengünstiger und schneller macht. Beim Hochladen eines NFTs auf Polygon fallen daher deutlich geringere oder sogar keine Minting-Gebühren an. Dies macht Polygon besonders attraktiv für Nutzer, die ohne hohe Anfangsinvestitionen ihre digitalen Werke als NFTs anbieten möchten.

Was bedeutet Lazy Minting auf OpenSea?

Ein weiteres interessantes Feature von OpenSea ist das Lazy Minting. Dabei wird das NFT nicht sofort beim Hochladen auf der Blockchain erstellt, sondern erst dann mintinggebührenpflichtig, wenn der NFT tatsächlich verkauft wird. Dadurch entfallen für den Verkäufer die anfänglichen Gas Fees und die Kosten werden auf den Käufer übertragen. Dieses Modell senkt die Einstiegshürden erheblich, vor allem für Künstler und Kreative, die kein Risiko eingehen möchten.

Weitere mögliche Kosten beim Verkaufen auf OpenSea

Abgesehen von den Gas Fees für das Hochladen können auch beim Verkauf von NFTs Gebühren anfallen. OpenSea ermittelt für jeden Verkauf eine Marketplace-Gebühr, die in der Regel 2,5 % des Verkaufspreises beträgt. Zudem können kreative Urheber eine eigene Lizenzgebühr (Royalties) festlegen, die bei Weiterverkäufen automatisch ausgezahlt wird. Diese Gebühren sind jedoch vom Hochladen unabhängig und werden erst bei der Transaktion berechnet.

Fazit zum Upload-Preis von NFTs auf OpenSea

Das Hochladen eines NFTs auf OpenSea kann kostenlos sein, wenn man Polygon nutzt oder das Lazy Minting verwendet. Wer jedoch auf der Ethereum-Blockchain minted, muss mit variablen Gas Fees rechnen. Es empfiehlt sich, vor dem Upload die aktuelle Netzwerkauslastung zu prüfen und gegebenenfalls Polygon als günstige Alternative zu wählen. Auf diese Weise können Kosten optimiert und das eigene NFT-Projekt effizient gestartet werden.

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