Was kosten Docker und welche Gebühren fallen an?
- Docker Software: Open Source und Community Edition
- Docker Desktop: Lizenzierung und Kosten
- Docker Pro, Team und Business Pläne
- Kosten für Infrastruktur und Betrieb
- Zusammenfassung
Docker ist eine weit verbreitete Container-Plattform, die Entwicklern und Unternehmen hilft, Anwendungen effizient zu erstellen, bereitzustellen und zu betreiben. Wenn man sich mit dem Thema "Docker Kosten" auseinandersetzt, stellt sich die Frage, welche Ausgaben tatsächlich anfallen, sei es für die Software selbst oder für damit verbundene Dienstleistungen.
Docker Software: Open Source und Community Edition
Die Kernplattform von Docker ist Open Source und steht unter der Docker Community Edition (Docker CE) kostenlos zur Verfügung. Diese Version kann von jedem frei heruntergeladen und genutzt werden, ohne dass Lizenzgebühren anfallen. Docker CE bietet die meisten grundlegenden Funktionen, die Entwickler benötigen, um Container zu erstellen, zu verwalten und auszuführen. Für kleinere Projekte, Hobby-Anwendungen oder zum Lernen eignen sich die kostenlosen Docker-Versionen hervorragend, da hier keine unmittelbaren Kosten entstehen.
Docker Desktop: Lizenzierung und Kosten
Docker Desktop, die grafische Oberfläche zur lokalen Container-Verwaltung, ist für Privatanwender und kleine Unternehmen ebenfalls kostenfrei nutzbar. Ab einer bestimmten Unternehmensgröße (mehr als 250 Mitarbeiter oder einen Jahresumsatz von über 10 Millionen US-Dollar) verlangt Docker seit einiger Zeit jedoch eine kostenpflichtige Lizenz für Docker Desktop. Diese Lizenz ist in mehreren Tarifstufen erhältlich, die je nach Unternehmensbedarf und Nutzungsintensität variieren können. Für große Firmen oder Teams ist diese Kostenkomponente relevant und sollte bei der Budgetplanung berücksichtigt werden.
Docker Pro, Team und Business Pläne
Über die kostenlose Community Edition hinaus bietet Docker verschiedene bezahlte Abonnements an, die zusätzliche Funktionen und Support-Leistungen umfassen. Docker Pro richtet sich vor allem an Einzelpersonen, die erweiterte Features benötigen, etwa im Bereich der Container-Registrierung oder Sicherheitsupdates. Für Teams und Unternehmen gibt es wiederum die Docker Team- und Business-Pläne, die Mehrbenutzerverwaltung, erweiterten Support und zusätzliche Sicherheitsfunktionen bieten. Die Preise hierfür variieren, sind aber meist monatlich oder jährlich pro Nutzer bzw. pro Team zu bezahlen.
Kosten für Infrastruktur und Betrieb
Neben den Lizenzkosten sollte man auch die Ausgaben für die Infrastruktur berücksichtigen, auf der Docker-Container laufen. Dies kann lokale Hardware sein oder Cloud-Umgebungen wie AWS, Azure oder Google Cloud. Die eigentlichen Container verursachen keine direkten Kosten, solange die Plattform kostenlos oder lizenziert genutzt wird. Allerdings entstehen Kosten durch die zugrundeliegende Hardware, Netzwerk, Speicher und andere Ressourcen. Insbesondere beim Betrieb in der Cloud können diese Kosten variieren und sollten bei der Planung mit einbezogen werden.
Zusammenfassung
Insgesamt hängen die "Docker Kosten" stark vom Einsatzzweck und der Unternehmensgröße ab. Für Einzelanwender und kleinere Projekte ist die Nutzung größtenteils kostenlos, dank der Open Source-Basis und Docker Desktop. Größere Unternehmen müssen jedoch für Docker Desktop und erweiterte Funktionen mit monatlichen oder jährlichen Lizenzgebühren rechnen. Zusätzlich fallen Kosten für die Hardware und Infrastruktur an, auf denen die Container betrieben werden. Eine genaue Kostenanalyse hängt somit von den individuellen Anforderungen und Einsatzszenarien ab.
