Was ist die ZIP Nummer auf der Kreditkarte?

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  1. Einführung in die Begriffe
  2. Die Rolle der ZIP Nummer bei Kreditkartentransaktionen
  3. Unterschied zwischen ZIP Nummer und CVV
  4. Warum wird die ZIP Nummer abgefragt?
  5. Fazit

Einführung in die Begriffe

Wenn man im Zusammenhang mit Kreditkartenzahlungen von einer ZIP Nummer spricht, ist damit meist die Postleitzahl (englisch: ZIP code) gemeint, die oft bei der Eingabe von Kreditkartendaten online abgefragt wird. Die ZIP Nummer steht also nicht für eine spezielle Zahl, die physisch auf der Kreditkarte aufgedruckt ist, sondern bezieht sich auf die postalische Postleitzahl des Karteninhabers.

Die Rolle der ZIP Nummer bei Kreditkartentransaktionen

Bei vielen Online-Zahlungen wird neben den Kreditkartendaten wie Kartennummer, Ablaufdatum und Sicherheitscode (CVV) auch die Postleitzahl abgefragt. Diese dient als Sicherheitsmerkmal zur Verifikation des Karteninhabers. Händler prüfen so, ob die eingegebene Adresse mit den Informationen bei der Bank übereinstimmt. Diese Methode ist ein Teil des sogenannten Adressverifikationssystems (AVS), das zur Vermeidung von Betrugsfällen entwickelt wurde.

Unterschied zwischen ZIP Nummer und CVV

Es ist wichtig, die ZIP Nummer nicht mit dem Sicherheitscode der Karte, dem CVV (Card Verification Value), zu verwechseln. Während die ZIP Nummer die Postleitzahl des Karteninhabers ist, ist der CVV eine dreistellige (bei Visa und MasterCard) oder vierstellige (bei American Express) Nummer, die auf der Rück- oder Vorderseite der Karte steht und zur zusätzlichen Absicherung bei Kartenzahlungen dient.

Warum wird die ZIP Nummer abgefragt?

Die Abfrage der ZIP Nummer im Rahmen einer Online-Transaktion dient dazu, den Karteninhaber zu verifizieren und mögliche betrügerische Transaktionen zu verhindern. Wenn die eingegebene ZIP Nummer von der Bank oder dem Kreditkartenanbieter nicht bestätigt werden kann, wird die Transaktion möglicherweise abgelehnt oder näher geprüft. So können Händler das Risiko von Kreditkartenbetrug reduzieren.

Fazit

Die ZIP Nummer bei Kreditkartenzahlungen bezeichnet die Postleitzahl des Karteninhabers und wird vor allem bei Online-Zahlungen genutzt, um zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten. Sie ist keine eigenständige Kartennummer, sondern ein Bestandteil der Adressverifikation zur Verhinderung von Betrug. Deshalb empfiehlt es sich, bei einer Online-Zahlung stets die Postleitzahl korrekt anzugeben, die mit der bei der Bank hinterlegten Adresse übereinstimmt.

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