Warum werden abgeschlossene Gewohnheiten in der Statistik der App nicht berücksichtigt?
- Einleitung
- Fokus auf aktive Gewohnheiten
- Vermeidung von Verzerrungen
- Psychologische Aspekte
- Technische und organisatorische Gründe
- Fazit
Einleitung
In vielen Gewohnheits-Apps gibt es die Möglichkeit, bestimmte Gewohnheiten als abgeschlossen zu markieren. Dies bedeutet, dass der Nutzer diese Gewohnheit entweder dauerhaft erfüllt hat oder nicht mehr weiterverfolgt. In der Statistik der App werden abgeschlossene Gewohnheiten häufig nicht mehr berücksichtigt. Dies geschieht nicht ohne Grund, sondern ist Teil eines bewussten Designs zur Verbesserung der Benutzererfahrung und der Genauigkeit der Auswertung.
Fokus auf aktive Gewohnheiten
Die Statistik einer Gewohnheits-App soll in erster Linie eine Übersicht über den aktuellen Fortschritt und die aktive Entwicklung des Nutzers bieten. Wenn abgeschlossene Gewohnheiten weiterhin in der Statistik auftauchen würden, könnten sie das Bild verzerren, da sie entweder dauerhaft erfüllt sind oder keine Bedeutung mehr für den aktuellen Stand der persönlichen Entwicklung haben. Die Konzentration auf aktive Gewohnheiten ermöglicht es dem Nutzer, sich auf die derzeit relevanten Ziele zu fokussieren, ohne durch bereits abgeschlossene Tätigkeiten abgelenkt zu werden.
Vermeidung von Verzerrungen
Statistiken, die alle Gewohnheiten – sowohl aktive als auch abgeschlossene – berücksichtigen, können leicht ein verfälschtes Bild der eigenen Fortschritte erzeugen. Abgeschlossene Gewohnheiten haben in der Regel entweder eine 100% Erfolgsquote oder gar keine weiteren Einträge mehr, was die Durchschnittswerte oder Erfolgsraten in der Statistik stark beeinflussen würde. Durch den Ausschluss abgeschlossener Gewohnheiten bleibt die Statistik dynamisch und spiegelt ehrlicher das aktuelle Verhalten wider.
Psychologische Aspekte
Ein weiterer wichtiger Grund ist der psychologische Effekt, der durch die Aufbereitung der Statistik entsteht. Wenn Nutzer sehen, dass abgeschlossene Gewohnheiten weiterhin in der Übersicht erscheinen, könnten sie möglicherweise den Eindruck gewinnen, dass sie nicht wirklich weitergekommen sind, obwohl sie ein Ziel erfolgreich abgeschlossen haben. Das Ausblenden abgeschlossener Gewohnheiten hebt einen Fortschritt hervor und motiviert zur Annahme neuer oder bestehender Herausforderungen.
Technische und organisatorische Gründe
Auf technischer Ebene ist es zudem einfacher, die Datenmengen für die Statistik auf die relevanten und aktuellen Datensätze zu beschränken. Dies erhöht die Performance der App und erleichtert die Pflege der Statistik-Algorithmen. Organisatorisch trägt es auch dazu bei, die Benutzeroberfläche übersichtlicher und verständlicher zu gestalten, indem nur wichtige und aktive Informationen angezeigt werden.
Fazit
Abschließend lässt sich sagen, dass abgeschlossene Gewohnheiten in der Statistik einer Gewohnheits-App oft nicht berücksichtigt werden, um den Fokus auf aktuelle Ziele zu legen, Verzerrungen in der Auswertung zu vermeiden, die Motivation des Nutzers zu fördern und technische sowie organisatorische Vorteile zu erzielen. Dies gewährleistet eine klare, aussagekräftige und motivierende Darstellung der eigenen Fortschritte.
