Warum startet CPU-Z nicht unter Windows 10?

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  1. Inkompatibilität oder falsche Version
  2. Fehlende Administratorrechte
  3. Antiviren- oder Sicherheitssoftware blockiert CPU-Z
  4. Beschädigte oder fehlende Systemdateien
  5. Antiquierte oder fehlerhafte Grafiktreiber
  6. Konflikte mit anderen Programmen
  7. Fazit

CPU-Z ist ein weit verbreitetes Tool zur Systemanalyse, das Informationen über Prozessor, Arbeitsspeicher und Mainboard ausliest. Trotz seiner Beliebtheit kann es passieren, dass CPU-Z unter Windows 10 nicht startet. Dies kann verschiedene Ursachen haben, die sowohl mit der Software als auch mit dem Betriebssystem zusammenhängen.

Inkompatibilität oder falsche Version

Eine häufige Ursache ist die Verwendung einer nicht kompatiblen Version von CPU-Z. Es gibt unterschiedliche Varianten der Software, etwa für 32-Bit- oder 64-Bit-Systeme. Wenn man versucht, eine Version zu starten, die nicht mit dem installierten Windows 10-System übereinstimmt, kann dies dazu führen, dass das Programm nicht startet. Ebenso kann eine veraltete Version von CPU-Z Probleme machen, insbesondere wenn Windows 10 aktualisiert wurde und neue Sicherheits- oder Kompatibilitätsfunktionen enthält.

Fehlende Administratorrechte

CPU-Z benötigt teilweise erweiterte Zugriffsrechte, um auf Hardwareinformationen zugreifen zu können. Wenn das Programm ohne Administratorrechte gestartet wird, kann es vorkommen, dass es abstürzt oder gar nicht erst öffnet. Eine Möglichkeit ist, das Programm mit einem Rechtsklick und der Auswahl von Als Administrator ausführen zu starten.

Antiviren- oder Sicherheitssoftware blockiert CPU-Z

Manche Antivirenprogramme oder Windows-eigene Sicherheitsfeatures wie der Windows Defender können CPU-Z fälschlicherweise als Bedrohung einstufen und dessen Start verhindern. Dies passiert insbesondere bei Programmen, die detaillierte Hardwareinformationen auslesen, da solche Aktionen manchmal mit Malware assoziiert werden. Das temporäre Deaktivieren der Sicherheitssoftware oder das Hinzufügen von CPU-Z zur Ausnahmeliste kann hier helfen.

Beschädigte oder fehlende Systemdateien

Windows 10 ist auf verschiedene Systembibliotheken angewiesen, die eventuell durch Updates, Softwareinstallationen oder Systemfehler beschädigt wurden. Wenn notwendige DLL-Dateien oder andere Voraussetzungen für CPU-Z fehlen oder beschädigt sind, kann das Programm nicht starten. Das Ausführen von Systemtools wie sfc /scannow in der Eingabeaufforderung kann helfen, solche Fehler zu beheben.

Antiquierte oder fehlerhafte Grafiktreiber

Obwohl CPU-Z primär Hardwareinformationen ausliest, kann es bei grafischen Problemen trotzdem nicht starten, wenn wichtige Treiber fehlerhaft oder veraltet sind. Die Aktualisierung der Grafikkartentreiber und des Windows-Betriebssystems kann somit eine Lösung darstellen.

Konflikte mit anderen Programmen

Im Hintergrund laufende Programme, die ebenfalls auf Hardwareinformationen zugreifen oder Systemressourcen blockieren, können die Ausführung von CPU-Z behindern. Dies gilt besonders für Debugging- oder Monitoring-Tools. Ein Neustart des Systems oder das Starten von CPU-Z im abgesicherten Modus kann Aufschluss darüber geben, ob ein Konflikt mit anderen Anwendungen vorliegt.

Fazit

Das Startproblem von CPU-Z unter Windows 10 kann verschiedene Gründe haben, die von Inkompatibilitäten über fehlende Rechte bis zu Sicherheitssoftware reichen. Ein gezieltes Vorgehen, beginnend mit der Überprüfung der Programmversion, Administratorrechten und Sicherheitssoftware, hilft in den meisten Fällen dabei, die Ursache zu finden und zu beheben. Bei anhaltenden Problemen empfiehlt es sich, die Systemintegrität zu überprüfen und gegebenenfalls auf eine aktuelle Version oder alternative Tools zurückzugreifen.

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