Retroarch wie speichert man Einstellungen?
- Die Bedeutung des Speicherns von Einstellungen in Retroarch
- Automatisches Speichern beim Verlassen von Retroarch
- Manuelles Speichern der Einstellungen
- Speicherort der Konfigurationsdatei
- Unterschied zwischen globalen und profilspezifischen Einstellungen
- Zusammenfassung
Retroarch ist eine vielseitige und beliebte Open-Source-Emulationsplattform, die viele Optionen und Konfigurationen bietet. Dabei ist es wichtig, die eigenen Einstellungen korrekt zu speichern, damit man nicht bei jedem Start die gewünschten Anpassen erneut vornehmen muss. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie man in Retroarch Einstellungen speichert und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.
Die Bedeutung des Speicherns von Einstellungen in Retroarch
Retroarch bietet eine Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten, von Grafik- über Audioeinstellungen bis hin zur Konfiguration der Controller. Ohne das richtige Speichern würden diese Einstellungen nach dem Beenden der Anwendung verloren gehen, was beim erneuten Start frustrierend sein kann. Retroarch verwendet Konfigurationsdateien, in denen diese Einstellungen gesichert werden. Das korrekte Abspeichern stellt sicher, dass das Programm immer mit den gewünschten Parametern startet.
Automatisches Speichern beim Verlassen von Retroarch
Standardmäßig speichert Retroarch die aktuellen Einstellungen beim Beenden der Anwendung automatisch. Hierfür ist es wichtig, dass Retroarch ordnungsgemäß geschlossen wird, also nicht einfach das Programmfenster abrupt geschlossen oder das System zwangsweise beendet wird. Wird Retroarch korrekt beendet, aktualisiert es die Konfigurationsdatei (standardmäßig die retroarch.cfg) mit den aktuellen Einstellungen.
Manuelles Speichern der Einstellungen
Alternativ kann man die Einstellungen auch manuell speichern. Dies ist besonders sinnvoll, wenn man mitten in einer Sitzung Änderungen vorgenommen hat und diese sofort sichern möchte. In den meisten Retroarch-Versionen gelangt man via Menü zu den Einstellungen. Dort findet man einen Unterpunkt Einstellungen speichern oder Konfiguration speichern. Wird diese Option ausgewählt, werden die aktuellen Parameter sofort in der Konfigurationsdatei gesichert, ohne auf das Beenden der Anwendung warten zu müssen.
Speicherort der Konfigurationsdatei
Die wichtigste Datei für die Einstellungsspeicherung ist die retroarch.cfg. Je nach Betriebssystem befindet sich diese an unterschiedlichen Orten. Unter Windows liegt sie häufig im Ordner %APPDATA%\Retroarch, unter Linux oft im Home-Verzeichnis unter ~/.config/retroarch/. Es ist möglich, diesen Speicherort in den Retroarch-Einstellungen zu ändern, sollte man die Konfiguration an einem anderen Ort speichern wollen. Wichtig ist, dass Retroarch Schreibrechte für den Zielordner besitzt, damit die Datei erfolgreich aktualisiert werden kann.
Unterschied zwischen globalen und profilspezifischen Einstellungen
Retroarch ermöglicht nicht nur das Speichern allgemeiner Einstellungen, sondern auch das Anlegen von Profileinstellungen für einzelne Spiele oder Emulationskerne. Diese individuellen Konfigurationen werden getrennt von der globalen retroarch.cfg gespeichert. Wird ein Profil definiert und gespeichert, überschreibt es bei Ausführung nur die relevanten Parameter. Daher ist es sinnvoll, wichtige globale Einstellungen zuerst zu speichern, bevor man mit Profilspezifikationen arbeitet.
Zusammenfassung
Das Speichern der Einstellungen in Retroarch erfolgt in der Regel automatisch beim Beenden der Anwendung. Um Änderungen direkt zu sichern, kann man die Option Einstellungen speichern im Menü nutzen. Die Konfiguration wird in der Datei retroarch.cfg abgelegt, deren Speicherort je nach Betriebssystem variiert. Für spezifische Nutzungsszenarien sind auch Profilspeicherungen möglich. Eine ordnungsgemäße Speicherung sorgt dafür, dass Retroarch beim nächsten Start mit den gewünschten Einstellungen arbeitet.
