Woraus besteht der klassische Teig für italienische Spaghetti?

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Der klassische Teig für italienische Spaghetti unterscheidet sich danach, ob es sich um die getrocknete Variante (Pasta secca) oder die frische, hausgemachte Variante (Pasta fresca) handelt.

Hier ist die Aufschlüsselung:

1. Die klassische getrocknete Pasta (Pasta secca)

Das ist die Form, in der wir Spaghetti meistens im Supermarkt kaufen. In Italien ist gesetzlich festgelegt, dass diese nur aus zwei Zutaten bestehen darf:

  • Hartweizengrieß (Semola di grano duro)
  • Wasser

Besonderheit: Es werden keine Eier verwendet. Der hohe Glutengehalt des Hartweizens sorgt dafür, dass die Nudeln formstabil bleiben und den typischen „Al dente“-Biss behalten.


2. Die frische Pasta (Pasta fresca / Spaghetti alla Chitarra)

Wenn man Spaghetti frisch zu Hause zubereitet (oft als Spaghetti alla chitarra bezeichnet, eine etwas quadratischere Form aus den Abruzzen), sieht das Rezept anders aus:

  • Weichweizenmehl (in Italien meist Farina Tipo 00)
  • Eier (meist ein Ei pro 100g Mehl)
  • Manchmal eine Prise Salz oder ein Schuss Olivenöl.
  • Oft wird auch hier ein Teil des Mehls durch Hartweizengrieß ersetzt, um mehr Struktur zu geben.

Zusammenfassung

Wenn man von „den klassischen italienischen Spaghetti“ spricht, meint man fast immer die Variante aus Hartweizengrieß und Wasser.

Warum Hartweizen? Er ist proteinreicher als Weichweizen. Das sorgt dafür, dass die Stärke beim Kochen nicht so leicht austritt – die Nudeln kleben weniger und behalten ihren festen Kern.