Woraus bestehen herkömmliche Wattepads in der Regel?
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Herkömmliche Wattepads bestehen in der Regel aus einer der beiden folgenden Materialzusammensetzungen:
- 100 % Baumwolle: Viele Standard-Wattepads bestehen vollständig aus Baumwollfasern. Diese werden gereinigt, gebleicht (meist mit Sauerstoff statt Chlor) und zu einem Vlies gepresst.
- Mischgewebe (Baumwolle und Synthetik): Manche preiswerteren oder speziellen „formstabilen“ Pads enthalten eine Mischung aus Baumwolle und Synthetikfasern (wie Polyester oder Viskose). Der Synthetikanteil sorgt oft dafür, dass das Pad nicht so leicht fusselt oder reißt.
Die Details der Zusammensetzung:
- Bleichmittel: Damit die Wattepads strahlend weiß sind, werden sie gebleicht. Heutzutage wird dafür fast immer Sauerstoff (Wasserstoffperoxid) verwendet, da dies umweltfreundlicher ist als die früher übliche Chlorbleiche.
- Oberflächenstruktur: Die Oberfläche wird oft durch Prägung (Waffelmuster, Streifen) verfestigt. Dies geschieht meist mechanisch durch Wasserdruck (Wasserstrahlverfestigung), sodass keine chemischen Klebstoffe nötig sind, um die Schichten zusammenzuhalten.
- Zusatzstoffe (selten): Manche Pads sind mit pflegenden Substanzen wie Aloe Vera oder Mizellenwasser vorgetränkt, was dann auf der Verpackung deklariert sein muss.
Ein wichtiger Hinweis zur Umwelt:
Obwohl Baumwolle ein Naturprodukt ist, ist der herkömmliche Anbau sehr wasserintensiv und mit hohem Pestizideinsatz verbunden. Zudem sind herkömmliche Wattepads Einwegprodukte.
Alternativen:
- Bio-Wattepads: Bestehen aus kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle (ohne Pestizide).
- Waschbare Abschminkpads: Bestehen meist aus Bambusviskose, Mikrofaser oder Bio-Baumwolle und können hunderte Male wiederverwendet werden.