Woran erkennt man den Unterschied zwischen einer Einwegbatterie und einem Akku?

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Den Unterschied zwischen einer Einwegbatterie (Primärzelle) und einem Akku (Sekundärzelle) zu erkennen, ist eigentlich recht einfach, wenn man weiß, worauf man auf dem Etikett achten muss.

Hier sind die wichtigsten Merkmale:

1. Die Aufschrift (Der sicherste Weg)

Die Hersteller sind verpflichtet, Hinweise auf die Wiederaufladbarkeit abzudrucken.

  • Akku: Hier steht fast immer "Rechargeable" (englisch für wiederaufladbar). Oft findet man auch die deutsche Bezeichnung "Wiederaufladbar" oder das französische "Accu".
  • Einwegbatterie: Hier stehen Warnhinweise wie "Do not recharge", "Non-rechargeable" oder "Nicht wiederaufladbar".

2. Die chemische Zusammensetzung

Anhand der verwendeten Stoffe lässt sich die Art sofort bestimmen:

  • Akku:
    • NiMH (Nickel-Metallhydrid) – am weitesten verbreitet bei AA/AAA-Akkus.
    • Li-Ion (Lithium-Ionen) – oft in Handy-Akkus oder speziellen Rundzellen (z. B. 18650).
    • Veraltet: NiCd (Nickel-Cadmium).
  • Einwegbatterie:
    • Alkaline (Alkali-Mangan) – der Standard für Fernbedienungen etc.
    • Lithium (Achtung: Es gibt Lithium-Einwegbatterien, die 1,5V haben, aber nicht ladbar sind!).
    • Zinc-Carbon (Zink-Kohle) – oft sehr günstige Batterien.

3. Die Kapazitätsangabe (mAh)

  • Akku: Auf fast jedem Akku steht eine Zahl mit der Einheit mAh (Milliamperestunden), zum Beispiel "2100 mAh" oder "800 mAh". Das gibt an, wie viel Energie der Akku speichern kann.
  • Einwegbatterie: Auf herkömmlichen Batterien steht fast nie eine mAh-Angabe.

4. Die Spannungsangabe (Volt)

Bei den typischen Rundzellen (AA/Mignon oder AAA/Micro) gibt es einen kleinen Unterschied:

  • Einwegbatterie: Hat meist eine Nennspannung von 1,5 V.
  • Akku (NiMH): Hat meist eine Nennspannung von 1,2 V. (Obwohl sie 1,5V-Batterien ersetzen können, steht 1,2V drauf).

5. Das Symbol

  • Akku: Oft findet man ein Kreislauf-Symbol (Pfeile, die im Kreis führen).
  • Einwegbatterie: Hier ist oft das Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne zu sehen (was aber nur bedeutet, dass sie nicht in den Hausmüll darf – das gilt für Akkus ebenfalls).

Zusammenfassung: Woran erkenne ich es sofort?

Wenn du das Wort "Rechargeable" oder eine Angabe in "mAh" (z. B. 2000 mAh) siehst, ist es ein Akku. Steht dort "Alkaline" oder "Do not recharge", ist es eine Einwegbatterie.

Wichtiger Warnhinweis: Versuche niemals, eine normale Einwegbatterie in einem Ladegerät aufzuladen. Sie kann auslaufen, überhitzen oder im schlimmsten Fall explodieren.