Wie viele Fläschchen werden für die Erstausstattung eines Neugeborenen benötigt?

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Die Anzahl der benötigten Fläschchen hängt entscheidend davon ab, ob Sie planen zu stillen oder das Baby mit Pre-Nahrung (Flasche) zu ernähren.

Hier ist eine Übersicht für die verschiedenen Szenarien:

1. Wenn Sie voll mit der Flasche füttern (nicht stillen)

In diesem Fall benötigen Sie eine größere Menge, um nicht nach jeder Mahlzeit sofort spülen und sterilisieren zu müssen.

  • Anzahl: 6 bis 8 Fläschchen.
  • Grund: Neugeborene trinken etwa 6- bis 10-mal in 24 Stunden. Mit dieser Anzahl kommen Sie gut durch einen Tag und eine Nacht und müssen nur einmal am Tag sterilisieren.
  • Größe: Zu Beginn reichen kleine Fläschchen (ca. 120–150 ml), später benötigen Sie größere (ca. 240–260 ml). Viele Eltern kaufen direkt eine Mischung oder nur die großen, da man darin auch kleine Mengen füllen kann.

2. Wenn Sie stillen und nur gelegentlich füttern (oder Abpumpen)

  • Anzahl: 2 bis 3 Fläschchen.
  • Grund: Diese dienen als Reserve, falls Sie einmal nicht da sind und der Partner abgepumpte Milch füttert, oder falls das Zufüttern medizinisch notwendig wird.

3. Wenn Sie voll stillen (ohne Zufüttern)

  • Anzahl: 1 bis 2 Fläschchen (Sicherheitshalber).
  • Grund: Eigentlich benötigen Sie gar keine. Es ist jedoch beruhigend, ein Fläschchen im Haus zu haben, falls es Stillprobleme gibt oder man später etwas Wasser oder Tee (nach Rücksprache mit der Hebamme) geben möchte.

Was gehört noch zur Erstausstattung?

Neben den Flaschen selbst sollten Sie auf folgendes Zubehör achten:

  1. Die richtigen Sauger:
    • Für Neugeborene immer die kleinste Größe (Größe 1 oder „S“ für Tee/Muttermilch).
    • Achten Sie auf die Lochung: Ein zu großes Loch führt dazu, dass sich das Baby verschluckt oder zu schnell trinkt.
  2. Material:
    • Glas: Hygienisch, langlebig, gut zu reinigen, verfärbt nicht – aber schwer und zerbrechlich.
    • Kunststoff (PP): Leicht, unkaputtbar – verfärbt sich aber mit der Zeit (z.B. durch Tee) und muss häufiger ausgetauscht werden.
  3. Reinigung:
    • Flaschenbürste: Eine spezielle Bürste (oft mit kleiner Bürste für die Sauger im Griff).
    • Sterilisator (Vaporisator): Um Bakterien abzutöten (alternativ können Flaschen im Topf ausgekocht werden).
  4. Unterwegs:
    • Thermoskanne: Für abgekochtes, warmes Wasser.
    • Milchpulver-Portionierer: Um das Pulver passgenau vorab abzufüllen.

Pro-Tipp: Kaufen Sie für den Anfang nicht zu viele Flaschen derselben Marke. Manche Babys sind sehr wählerisch, was die Form des Saugers angeht. Testen Sie erst, ob Ihr Kind das gewählte Modell akzeptiert.

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