Wie viel Rasensamen benötigt man im Durchschnitt pro Quadratmeter?

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Im Durchschnitt benötigt man für eine Neuanlage zwischen 20 und 30 Gramm Rasensamen pro Quadratmeter.

Es gibt jedoch einige Faktoren, die diesen Wert beeinflussen können:

1. Die Qualität des Saatguts

  • Hochwertige Mischungen (z. B. RSM - Regelsaatgutmischungen): Diese sind oft sehr rein und haben eine hohe Keimrate. Hier reichen meist 20 bis 25 g/m².
  • Günstige Mischungen: Billig-Samen enthalten oft Gräser, die eher breit wachsen oder eine geringere Keimrate haben. Hier werden oft 30 bis 40 g/m² empfohlen, um eine dichte Narbe zu bekommen.

2. Art der Aussaat

  • Neuanlage: Wie oben erwähnt, ca. 20–30 g/m².
  • Nachsaat (Lücken füllen): Wenn der Rasen nur verdichtet werden soll, genügen meist 15 bis 20 g/m².

Warum nicht einfach "viel hilft viel"?

Es ist ein häufiger Fehler, zu viel Samen zu säen. Wenn die Samenkörner zu dicht liegen, nehmen sich die jungen Keimlinge gegenseitig das Licht, Wasser und die Nährstoffe weg. Das führt dazu, dass die Gräser schwach bleiben und anfälliger für Pilzkrankheiten sind.

Praktische Tipps zur Dosierung:

  • Wiegen: Wiegen Sie einmal die Menge für 10 m² ab (z. B. 250 Gramm) und markieren Sie sich diese Fläche im Garten, um ein Gefühl für die Dichte zu bekommen.
  • Streuwagen: Die meisten Streuwagen haben Tabellen für gängige Rasenmarken. Falls nicht, machen Sie einen Testlauf auf einer Plane.
  • Kreuzgang: Säen Sie die Hälfte der Menge in Längsbahnen und die andere Hälfte in Querbahnen aus. So wird das Ergebnis besonders gleichmäßig.

Zusammenfassend: Mit 25 Gramm pro Quadratmeter liegen Sie bei den meisten Qualitäts-Rasenmischungen genau richtig.