Wie lassen sich übrig gebliebene Reste einer Neujahrsbrezel sinnvoll verwerten?

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Eine Neujahrsbrezel besteht meist aus einem klassischen Hefeteig (ähnlich wie ein Hefezopf). Da dieser Teig nach ein bis zwei Tagen dazu neigt, trocken zu werden, gibt es wunderbare Möglichkeiten, ihn in neue Köstlichkeiten zu verwandeln.

Hier sind die besten Ideen zur Resteverwertung:

1. Der Klassiker: Arme Ritter (French Toast)

Das ist die einfachste und beliebteste Methode. Der leicht trockene Teig saugt die Eiermilch perfekt auf, ohne zu zerfallen.

  • So geht’s: Brezel in dicke Scheiben schneiden. Eine Mischung aus Milch, Eiern, einer Prise Salz und etwas Vanillezucker verquirlen. Die Scheiben darin einweichen und in Butter goldbraun ausbacken.
  • Serviervorschlag: Mit Zimt und Zucker bestreuen oder mit Apfelmus servieren.

2. Ofenschlupfer oder Scheiterhaufen

Ein warmer, gemütlicher Auflauf, der ideal für größere Reste ist.

  • So geht’s: Die Brezel in Scheiben oder Würfel schneiden. Abwechselnd mit Apfelscheiben (und Rosinen, falls mag) in eine gefettete Auflaufform schichten. Eine Mischung aus Milch, Eiern, Zucker und Zimt darüber gießen.
  • Backen: Bei ca. 180 °C etwa 30–40 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist.
  • Tipp: Mit Vanillesauce servieren.

3. Süße Croutons

Perfekt als Topping für Joghurt, Milchreis oder cremige Suppen (z. B. Kürbissuppe für einen süß-salzigen Kontrast).

  • So geht’s: Die Brezel in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne mit etwas Butter und eventuell einer Prise Zucker knusprig rösten.

4. Schichtdessert (Trifle)

Wenn die Brezel schon sehr trocken ist, eignet sie sich hervorragend als Basis für ein Dessert im Glas.

  • So geht’s: Brezelwürfel kurz in etwas Fruchtsaft, Kaffeelikör oder Sherry tränken. Abwechselnd mit einer Creme (z. B. aus Mascarpone und Quark) und frischen Früchten oder Kompott in Gläser schichten.

5. Kirschmichel

Ähnlich wie der Ofenschlupfer, aber traditionell mit Kirschen.

  • So geht’s: Die Brezelreste einweichen, mit Eigelb, Butter, Zucker und viel Sauerkirschen (aus dem Glas) vermischen. Eischnee unterheben und im Ofen backen.

6. Süße Semmelbrösel (Paniermehl)

Falls die Brezel komplett hart geworden ist, wirf sie nicht weg!

  • So geht’s: Den Teig im Mixer oder mit einer Reibe zu feinen Bröseln verarbeiten.
  • Verwendung: Diese süßen Brösel eignen sich hervorragend, um eine Kuchenform einzufetten und auszustreuen, oder um Marillenknödel / Zwetschgenknödel darin zu wälzen (vorher in Butter rösten!).

7. "Brot"-Salat (süße Variante)

  • So geht’s: Brezelwürfel anrösten und mit frischen Beeren, Minze und einem Dressing aus Honig und Zitronensaft mischen.

Pro-Tipp zur Lagerung: Falls du die Brezel nicht sofort verwerten kannst, schneide sie direkt in Scheiben und friere sie ein. So kannst du sie später scheibenweise entnehmen und direkt in den Toaster stecken – dann schmeckt sie fast wieder wie frisch gebacken!