Wie bewahrt man eine Neujahrsbrezel am besten auf, damit sie nicht austrocknet?

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Eine Neujahrsbrezel besteht meist aus einem feinen Hefeteig. Da Hefeteig leider die Eigenschaft hat, recht schnell auszutrocknen („altbacken“ zu werden), kommt es auf die richtige Lagerung an.

Hier sind die besten Tipps, um sie frisch zu halten:

1. Luftdicht verpacken (Das A und O)

Die größte Gefahr für die Brezel ist die Luftzirkulation, die die Feuchtigkeit entzieht.

  • Plastiktüte/Gefrierbeutel: Am effektivsten ist es, die Brezel in einen sauberen Plastikbeutel zu legen und die Luft so gut wie möglich herauszudrücken, bevor man ihn verschließt.
  • Bienenwachstücher: Eine nachhaltige Alternative, die den Teig ebenfalls gut vor dem Austrocknen schützt, ihn aber noch minimal „atmen“ lässt.
  • Alufolie: Wenn nichts anderes da ist, wickle sie fest in Alufolie ein.

2. Der richtige Ort

  • Zimmertemperatur: Bewahre die Brezel an einem kühlen, trockenen Ort bei Zimmertemperatur auf (z. B. in der Speisekammer oder im Brotkasten).
  • Nicht in den Kühlschrank: Hefeteig sollte niemals im Kühlschrank gelagert werden. Die Kälte (ca. 0 bis 7 Grad) sorgt dafür, dass die Stärke im Teig die Feuchtigkeit besonders schnell abgibt – die Brezel wird dort viel schneller hart und trocken als draußen.

3. Nur nach Bedarf schneiden

Schneide die Brezel nicht komplett in Scheiben vor. Jede Schnittfläche ist eine Angriffsfläche für die Luft. Lass die Brezel am Stück und schneide nur das ab, was du direkt verzehren möchtest. Die Anschnittstelle kannst du im Beutel zusätzlich schützen, indem du das Endstück der Brezel wieder daranschiebst.

4. Einfrieren (für längere Haltbarkeit)

Wenn du weißt, dass du die Brezel nicht innerhalb von 2 Tagen aufessen kannst:

  • Schneide sie in Scheiben und friere diese portionsweise ein.
  • Bei Bedarf kannst du die Scheiben einfach kurz in den Toaster stecken – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.

5. Der „Frische-Trick“ zum Aufbacken

Wenn die Brezel doch schon etwas fest geworden ist, kannst du sie wunderbar „wiederbeleben“:

  1. Bestreiche die Oberfläche der Brezel (oder die einzelnen Scheiben) leicht mit etwas Wasser oder Milch.
  2. Lege sie für ca. 3–5 Minuten bei 150–180 Grad in den Ofen.
  3. Sie wird dadurch außen wieder leicht knusprig und innen weich. Wichtig: Danach sofort essen, da sie nach dem zweiten Erwärmen noch schneller hart wird.

Zusatztipp: Falls die Brezel einen Zuckerguss hat, ist dieser ein natürlicher Schutzschild gegen das Austrocknen. Solche Brezeln halten meist einen Tag länger frisch als „nackte“ Brezeln.