Welches Material wird üblicherweise für den Kopf eines Schlosserhammers verwendet?
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Der Kopf eines Schlosserhammers besteht üblicherweise aus hochwertigem Werkzeugstahl (unlegierter Qualitätsstahl).
Hier sind die Details dazu:
- Materialbezeichnung: Am häufigsten wird der Stahl C45 (nach DIN EN 10083) verwendet. Dies ist ein Vergütungsstahl mit einem Kohlenstoffgehalt von ca. 0,45 %, der sich sehr gut härten lässt.
- Herstellung: Der Hammerkopf wird im Gesenk geschmiedet.
- Wärmebehandlung (Härten und Anlassen):
- Die Schlagflächen (Bahn und Pinne) werden partiell gehärtet (meist induktiv), um eine hohe Verschleißfestigkeit zu erreichen.
- Anschließend werden sie „angelassen“, um die Sprödigkeit zu nehmen und ein Splittern des Stahls bei harten Schlägen zu verhindern.
- Der Bereich um das Hammerauge (das Loch für den Stiel) bleibt hingegen weicher und zäher, damit der Hammerkopf bei Überbeanspruchung nicht bricht.
- Normung: In Deutschland sind die Anforderungen an Material, Härte und Ausführung in der DIN 1041 festgelegt. Diese schreibt für die Schlagbereiche eine Härte zwischen 50 und 58 HRC (Härte nach Rockwell) vor.
Zusammenfassend: Ein guter Schlosserhammer besteht aus geschmiedetem Spezialstahl (meist C45), der an den Schlagflächen präzise gehärtet wurde.