Welcher Darm wird traditionell für die Hülle von Wiener Würstchen verwendet?
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Für die Hülle von Wiener Würstchen wird traditionell der sogenannte Saitling verwendet. Dabei handelt es sich um den Dünndarm vom Schaf.
Hier sind einige Gründe, warum man speziell diesen Darm nutzt:
- Zartheit: Schafsaitlinge sind besonders dünnwandig und zart. Man kann sie problemlos mitessen, ohne dass die Haut als störend empfunden wird.
- Der „Knack“: Der Saitling sorgt für den charakteristischen Widerstand beim Hineinbeißen – den berühmten „Knack“ der Wiener oder Frankfurter Würstchen.
- Rauchdurchlässigkeit: Bei der Herstellung werden Wiener Würstchen geräuchert. Der Naturdarm nimmt das Aroma des Buchenholzrauches sehr gut auf und gibt es an das Brät weiter.
- Kaliber: Schafsaitlinge haben von Natur aus den passenden kleinen Durchmesser (meist zwischen 18 und 24 mm), der für die typische Form der Wiener Würstchen nötig ist.
Im Gegensatz dazu wird für dickere Würste wie Bratwurst oder Bockwurst meist Schweinedarm verwendet, der deutlich robuster ist.