Welche Vorbereitungen sind für ein fleckenfreies Ergebnis beim Selbstbräunen notwendig?

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Ein fleckenfreies Ergebnis beim Selbstbräunen hängt zu 80 % von der richtigen Vorbereitung ab. Die Haut muss so glatt und hydratisiert wie möglich sein, damit die Farbe gleichmäßig einziehen kann.

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die optimale Vorbereitung:

1. Timing: Das 24-Stunden-Fenster

Beginne idealerweise 24 Stunden vor dem eigentlichen Auftragen mit den Vorbereitungen. Die Haut braucht Zeit, um sich zu beruhigen und die Poren zu schließen.

2. Haarentfernung (24h vorher)

Rasieren, Epilieren oder Waxing sollte einen Tag vor dem Bräunen erledigt werden.

  • Warum? Direkt nach der Rasur sind die Poren geöffnet. Wenn du sofort Selbstbräuner aufträgst, setzt sich die Farbe in den Poren ab, was zu unschönen dunklen Punkten führt ("Erdbeerbeine").

3. Gründliches Peeling (24h vorher)

Dies ist der wichtigste Schritt. Entferne abgestorbene Hautschüppchen, um eine ebene Leinwand zu schaffen.

  • Wie? Nutze einen Peeling-Handschuh oder ein ölfreies Körperpeeling.
  • Fokus: Konzentriere dich besonders auf raue Stellen wie Ellbogen, Knie, Knöchel und Fersen. Hier ist die Haut oft dicker und würde sonst zu viel Farbe aufsaugen, was zu dunklen Flecken führt.
  • Wichtig: Verwende kein Peeling auf Ölbasis direkt vor dem Bräunen, da das Öl einen Film hinterlässt, der verhindert, dass der Bräuner mit der Haut reagiert.

4. Die Haut „nackt“ machen (Direkt davor)

Unmittelbar vor dem Auftragen sollte deine Haut frei von Barrieren sein.

  • Kein Deo, kein Parfüm: Inhaltsstoffe in Deodorants können mit dem Selbstbräuner reagieren und zu grünen oder bläulichen Verfärbungen unter den Achseln führen.
  • Keine Bodylotion: Creme den ganzen Körper nicht kurz vorher ein, da dies wie eine Barriere wirkt.

5. Gezielte Feuchtigkeit (Die Barriere-Methode)

Obwohl du den Körper nicht komplett eincremen sollst, gibt es eine Ausnahme:

  • Trage eine fettfreie Feuchtigkeitscreme nur auf die sehr trockenen Stellen auf: Knöchel, Knie, Ellbogen, Handgelenke und die Haarlinie.
  • Dies verhindert, dass diese trockenen Zonen zu viel Produkt aufsaugen.

6. Die richtige Ausrüstung

  • Bräunungshandschuh (Mitt): Benutze niemals deine bloßen Hände. Ein Handschuh sorgt für eine gleichmäßige Verteilung und verhindert tiefbraune Handflächen.
  • Rückeneinstreichhilfe: Falls niemand helfen kann, gibt es spezielle Applikatoren für den Rücken.

7. Der „Kälte-Trick“

Dusche kurz vor dem Auftragen kühl ab.

  • Warum? Kaltes Wasser schließt die Poren. Warte danach, bis die Haut vollständig trocken ist. Warme, feuchte Haut (z.B. durch Wasserdampf im Bad) ist für das Ergebnis kontraproduktiv.

Kurze Checkliste für den Auftrag selbst:

  1. Von unten nach oben: Beginne bei den Knöcheln und arbeite dich hoch (so entstehen keine Falten im Bauchbereich beim Bücken).
  2. Sparsam an Problemstellen: Nutze für Hände und Füße nur die Reste, die noch am Handschuh sind.
  3. Hände waschen: Auch wenn du einen Handschuh nutzt, wasche dir danach die Zwischenräume der Finger vorsichtshalber kurz ab.
  4. Weite Kleidung: Trage nach dem Auftrag dunkle, weite Kleidung (kein BH, keine engen Socken), um Reibungspunkte zu vermeiden.

Wenn du diese Schritte befolgst, wird das Ergebnis gleichmäßig und sieht aus wie frisch aus dem Urlaub!