Welche veganen Alternativen gibt es für klassische Eis-Sandwiches?

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Es gibt mittlerweile eine riesige Auswahl an veganen Alternativen für Eis-Sandwiches – sowohl im Supermarkt als auch zum Selbermachen. Da das klassische Eis-Sandwich meist aus einer Keks- oder Waffelschicht und einer Milcheis-Füllung besteht, lassen sich beide Komponenten hervorragend pflanzlich ersetzen.

Hier sind die besten Möglichkeiten:

1. Fertigprodukte aus dem Supermarkt (Kaufen)

Viele Marken haben den Klassiker (rechteckige Waffel mit zweierlei Eis) oder die amerikanische Variante (zwei Cookies mit Eis dazwischen) veganisiert:

  • Veganz „The Sandwich“: Das ist die wohl bekannteste vegane Kopie des Klassikers (ähnlich wie „Fürst Pückler“ Art). Es hat die typischen weichen Schokowaffeln und Vanille- sowie Schokoeis auf Sojabasis.
  • Ben & Jerry’s „Wich“: Es gibt vegane Versionen ihrer berühmten Cookie-Sandwiches (z. B. Chocolate Chip Cookie Dough), die sehr mächtig und authentisch schmecken.
  • Eigenmarken (Rewe Beste Wahl, Edeka, Lidl Vemondo, Aldi): Fast jeder gut sortierte Supermarkt oder Discounter hat mittlerweile vegane Eis-Sandwiches im Sortiment. Oft sind diese auf Hafer-, Kokos- oder Erbsenproteinbasis.
  • Oatly: Oatly bietet in vielen Ländern (auch teilweise in Deutschland in größeren Märkten) Sandwich-Optionen auf Haferbasis an.

2. Der „Quick Fix“: DIY aus Fertigzutaten

Wenn du keine fertigen Sandwiches findest, kannst du sie in zwei Minuten selbst zusammenstellen:

  • Die Kekse: Viele bekannte Kekse sind „aus Versehen“ vegan.
    • Oreos: Einfach vorsichtig aufdrehen, eine Kugel veganes Vanilleeis flach drücken und dazwischenlegen.
    • Lotus Biscoff: Die Karamellkekse eignen sich hervorragend für Mini-Sandwiches.
    • Vegane Cookies: Nimm zwei große vegane Chocolate Chip Cookies (z.B. von Kookie Cat oder Bio-Eigenmarken).
  • Das Eis: Wähle ein festes veganes Eis im Becher (z.B. auf Lupinen-, Mandel- oder Cashewbasis), lass es kurz antauen, schneide eine dicke Scheibe ab oder nutze einen Eisportionierer und drücke es zwischen die Kekse.

3. Komplett selbstgemacht (Hausgemacht)

Wenn du die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe haben willst:

  • Für die Schichten: Backe ein Blech mit veganen Brownies (dünn aufgestrichen) oder weichen Cookies.
  • Die Füllung:
    • Cashew-Eis: Eingeweichte Cashewnüsse mit Ahornsirup und Vanille mixen und gefrieren lassen. Das wird besonders cremig und emulgiert gut.
    • Nicecream: Gefrorene Bananen im Hochleistungsmixer zu einer cremigen Masse verarbeiten. Das ist die gesündeste Variante.
  • Der Profi-Tipp: Streiche das Eis ca. 2 cm dick in eine flache Form und friere es fest ein. Steche dann mit einer runden Form Kreise aus, die genau so groß sind wie deine Kekse. So sieht es perfekt aus.

4. Gesunde & kreative Alternativen

  • Reiswaffel-Sandwich: Eine dünne Schicht Erdnussmus und veganes Eis zwischen zwei Schoko-Reiswaffeln legen und kurz nochmal einfrieren.
  • Dattel-Sandwiches: Schneide große Medjool-Datteln auf, fülle sie mit Nussmus und einer kleinen Menge veganem Joghurt oder Eis und friere sie ein. Schmeckt wie ein Mini-Eis-Sandwich (Snickers-Style).
  • Apfelscheiben: Zwei dünne Apfelscheiben mit Mandelmus und einer Schicht Nicecream dazwischen.

Tipps für das perfekte vegane Eis-Sandwich:

  1. Die Textur der Kekse: Wenn du sie selbst backst, lass sie eher weich (chewy). Wenn sie zu hart sind, drückst du beim Reinbeißen die ganze Eiscreme an den Seiten heraus.
  2. Nachfrieren: Lege die fertig zusammengebauten Sandwiches für mindestens 30 Minuten in den Gefrierschrank, bevor du sie servierst. So verbinden sich Keks und Eis besser.
  3. Deko: Rolle die Ränder des Sandwiches in Schokostreuseln, gehackten Nüssen oder gefriergetrockneten Himbeeren.

Mein Favorit: Vegane Chocolate Chip Cookies mit einem kräftigen Schokoladeneis auf Cashewbasis!