Welche Alternativen gibt es zum klassischen Haargummi, um die Haare zu binden?
Es gibt viele stylische und haarschonende Alternativen zum klassischen, dünnen Gummiband. Viele herkömmliche Haargummis verursachen Haarbruch oder Kopfschmerzen, weshalb diese Alternativen oft sogar gesünder für deine Mähne sind:
1. Scrunchies (Stoffhaargummis)
Der Trend aus den 90ern ist zurück und das aus gutem Grund.
- Vorteil: Durch den dicken Stoffüberzug (oft aus Seide, Samt oder Baumwolle) gibt es keine scharfen Kanten, die das Haar einschneiden oder abbrechen.
- Besonders gut: Seiden-Scrunchies verhindern Frizz und Spliss.
2. Haarklammern (Claw Clips / Shark Clips)
Die großen „Greif-Klammern“ sind momentan extrem angesagt.
- Vorteil: Sie verteilen das Gewicht der Haare gleichmäßig und ziehen nicht an der Kopfhaut. Das beugt Spannungskopfschmerz vor.
- Anwendung: Man kann die Haare locker hochdrehen und festclippen – ideal für den „Messy Bun“ oder einen eleganten Twist.
3. Haarstäbe (Hair Sticks)
Eine sehr alte, aber effektive Methode.
- Vorteil: Man benötigt überhaupt kein Gummi. Das Haar wird um sich selbst gedreht und mit dem Stab fixiert. Es gibt keinen Druck auf die Haarstruktur.
- Material: Holz, Metall oder Kunststoff. Holzstäbe sind besonders sanft, da sie sich nicht statisch aufladen.
4. Haargabeln (Hair Forks)
Ähnlich wie der Haarstab, aber meist mit zwei oder drei Zinken.
- Vorteil: Sie bieten deutlich mehr Halt als ein einzelner Stab, besonders bei sehr dickem oder schwerem Haar.
5. Seidentücher oder Bandanas
Ein Tuch kann wie ein Haargummi um den Zopf gewickelt und verknotet werden.
- Vorteil: Es sieht sehr elegant aus und schont die Haaroberfläche. Man kann es auch einflechten, um dem Zopf mehr Volumen zu verleihen.
6. Spiralhaargummis (z. B. Invisibobble)
Sie sehen aus wie alte Telefonkabel.
- Vorteil: Obwohl sie technisch gesehen „Gummis“ sind, verteilen sie den Druck ungleichmäßig durch ihre Spiralform. Dadurch hinterlassen sie keinen Knick im Haar und halten oft besser, ohne zu ziepen.
7. Haarspangen (Barrettes)
Klassische Metallspangen mit Klickverschluss oder moderne Designer-Stücke.
- Anwendung: Sie eignen sich hervorragend für einen tiefen Pferdeschwanz oder um die obere Haarpartie zurückzuhalten (Half-up).
- Hinweis: Achte darauf, dass die Spange keine scharfen Kanten am Verschluss hat.
8. Die „Bananenspange“ (Banana Clip)
Ein Relikt, das wiederkommt. Diese längliche Klammer umschließt den Zopf von zwei Seiten.
- Vorteil: Der Pferdeschwanz wirkt dadurch viel länger und voluminöser, da die Haare fächerartig nach unten fallen.
9. Flechtfrisuren ohne Verschluss
Wenn du geschickt bist, kannst du Zöpfe so flechten, dass sie fast von alleine halten (z. B. indem man das Ende durch den Zopf selbst zieht oder feststeckt).
- Vorteil: Absolut kein Zubehör nötig, das Druck ausübt.
10. PuffCuff (speziell für Locken)
Dies ist eine runde Klammer, die speziell für dickes, lockiges oder krauses Haar entwickelt wurde.
- Vorteil: Im Gegensatz zum Haargummi quetscht sie die Locken nicht zusammen, sondern hält sie nur sanft in Form.
Welche Alternative ist die beste?
- Für den Sport: Spiralgummis oder feste Claw Clips.
- Für die Nacht: Ein großes Seiden-Scrunchie (locker gebunden).
- Für das Büro: Haarstäbe oder elegante Haargabeln.
- Haarschonendste Variante: Seiden-Scrunchies oder Haarstäbe.