Welche Standardrückenbreiten gibt es bei klassischen Aktenordnern?

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Bei klassischen Aktenordnern (wie man sie von Marken wie Leitz, Elba oder Herlitz kennt) gibt es zwei Haupt-Standardgrößen, die sich im Büroalltag durchgesetzt haben:

1. Der breite Ordner (Standard)

  • Rückenbreite: ca. 80 mm (oft auch als 8 cm bezeichnet).
  • Fassungsvermögen: ca. 600 Blatt (bei Standardpapier mit 80 g/m²).
  • Einsatz: Der typische Allrounder für größere Dokumentensammlungen.

2. Der schmale Ordner

  • Rückenbreite: ca. 50 mm (oft auch als 5 cm bezeichnet).
  • Fassungsvermögen: ca. 350 Blatt (bei Standardpapier mit 80 g/m²).
  • Einsatz: Ideal für Projekte, einzelne Geschäftsjahre oder wenn im Regal Platz gespart werden soll.

Weitere Details und Varianten:

  • Genaue Maße: Je nach Hersteller und Material (Pappe vs. Kunststoffüberzug) können die Maße leicht variieren (z. B. 52 mm oder 82 mm). Die Lochabstände für die Mechanik sind jedoch genormt.
  • Sonderbreiten:
    • Extra schmal (ca. 30–40 mm): Diese findet man oft bei Ringbüchern (mit 2- oder 4-Ring-Mechanik), die weniger als "Aktenordner" mit Hebelmechanik, sondern eher als Präsentationsmappen dienen.
    • Extra breit (bis zu 100 mm): Es gibt Spezialordner für sehr große Papiermengen, diese sind jedoch im normalen Büroalltag selten, da sie vollgefüllt sehr schwer und unhandlich werden.
  • Formate: Die oben genannten Breiten beziehen sich fast immer auf das Standardformat DIN A4. Es gibt sie aber auch für DIN A3 (meist quer) oder DIN A5 (z. B. für Kontoauszüge), wobei auch dort die 50 mm und 80 mm Rückenbreiten dominieren.

Zusammenfassend: Wenn Sie Regale planen oder Etiketten kaufen, können Sie fest mit 50 mm und 80 mm als Standard rechnen.

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