Welche IP-Schutzklasse ist für Außenstrahler erforderlich, um dauerhaft vor Starkregen geschützt zu sein?
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Um dauerhaft vor Starkregen und Strahlwasser geschützt zu sein, ist für Außenstrahler die Schutzklasse IP65 der ideale Standard.
Hier ist die genaue Aufschlüsselung, warum das so ist und welche Unterschiede es gibt:
1. Die Empfehlung: IP65
Dies ist die gängigste und sicherste Wahl für Strahler, die ungeschützt an der Hauswand oder im Garten stehen.
- 6 (Erste Ziffer): Vollständiger Schutz gegen Berührung und staubdicht.
- 5 (Zweite Ziffer): Schutz gegen Strahlwasser aus einer Düse (aus beliebigem Winkel). Das entspricht einem heftigen Regenguss oder dem Abspritzen mit dem Gartenschlauch.
2. Die Mindestanforderung: IP44
Wenn der Strahler geschützt montiert ist (z. B. unter einem Dachvorsprung), reicht oft IP44.
- 4 (Erste Ziffer): Schutz gegen feste Fremdkörper (über 1 mm).
- 4 (Zweite Ziffer): Schutz gegen Spritzwasser.
- Einschränkung: Bei peitschendem Starkregen oder Windböen kann IP44 an exponierten Stellen an seine Grenzen stoßen.
3. Für extreme Bedingungen: IP66 oder IP67
- IP66: Schützt gegen starkes Strahlwasser (z. B. bei direkter Wetterseite an der Küste oder bei Überflutungsgefahr durch Sturzbäche).
- IP67: Wenn der Strahler zeitweise unter Wasser stehen könnte (z. B. Bodenstrahler in einer Senke, in der sich bei Starkregen Pfützen bilden).
Zusammenfassung: Welchen Schutz brauchen Sie?
| Montageort | Empfohlene Schutzklasse | Schutzgrad |
|---|---|---|
| Unter einem Vordach | IP44 | Schutz gegen Spritzwasser |
| Freistehend / Hauswand | IP65 | Schutz gegen Starkregen/Strahlwasser |
| Im Boden (ebenerdig) | IP67 | Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen |
Pro-Tipp: Achten Sie beim Kauf nicht nur auf die IP-Klasse des Strahlers selbst, sondern auch auf eine fachgerechte Anschlussdose (ebenfalls IP65 oder höher) und wasserdichte Kabelverbindungen (z.B. mit Gel-Muffen), da die meisten Defekte durch Feuchtigkeit in der Zuleitung entstehen.