Welche Allergene sind in einem klassischen Schokobrötchen üblicherweise enthalten?
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In einem klassischen Schokobrötchen (meist aus einem süßen Hefeteig hergestellt) sind üblicherweise die folgenden Allergene enthalten:
- Glutenhaltiges Getreide (Weizen): Weizenmehl ist die Hauptzutat des Teigs.
- Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Laktose): Milch oder Milchpulver werden für den Teig verwendet, Butter für den Geschmack und die Geschmeidigkeit. Auch die Schokoladenstücke (besonders bei Vollmilchschokolade) enthalten Milchbestandteile.
- Eier: In klassischen Rezepturen werden Eier für die Bindung, die Farbe und den Glanz (Bestreichen der Oberfläche) verwendet.
- Sojabohnen (Sojalecithin): Fast jede Schokolade enthält Sojalecithin als Emulgator. Daher ist Soja fast immer in Schokobrötchen zu finden.
Mögliche Spuren (Kreuzkontamination):
Da Schokobrötchen oft in Handwerksbäckereien oder Fabriken hergestellt werden, in denen auch andere Produkte verarbeitet werden, finden sich häufig Hinweise auf folgende Spuren:
- Schalenfrüchte (Nüsse): Besonders Haselnüsse oder Mandeln werden oft in derselben Umgebung verarbeitet.
- Sesamsamen: Da in Bäckereien viel mit Sesam gearbeitet wird, können Spuren davon enthalten sein.
- Lupinen: Gelegentlich wird Lupinenmehl in Backmischungen verwendet.
Zusammenfassung für Allergiker:
Wenn Sie eine Allergie haben, sollten Sie auf der Verpackung (bei Supermarktware) die fettgedruckten Zutaten prüfen. In der Bäckerei sind die Verkäufer verpflichtet, eine Allergenliste bereitzuhalten, in die Sie jederzeit Einsicht nehmen können.
Tipp für Veganer: Vegane Schokobrötchen verzichten auf Ei und Milch, enthalten aber weiterhin Gluten und meist Soja.