Warum sollte man die Mascara-Bürste niemals im Fläschchen auf und ab bewegen („pumpen“)?
Das „Pumpen“ mit der Mascara-Bürste (also das schnelle Auf- und Abbewegen im Fläschchen) ist ein häufiger Fehler, den man unbedingt vermeiden sollte. Hier sind die drei Hauptgründe dafür:
1. Die Mascara trocknet schneller aus
Durch das Pumpen drückst du jedes Mal eine große Menge Luft in das Fläschchen. Diese Luft entzieht der Textur die Feuchtigkeit. Die Folge: Die Wimperntusche wird zähflüssig, trocknet vorzeitig aus und hält nicht so lange, wie sie eigentlich könnte.
2. Bakterien und Keime
Zusammen mit der Luft gelangen auch Sauerstoff und Keime aus der Umgebung (und von der Bürste, die bereits Kontakt mit deinen Augen hatte) tief in das Fläschchen. Da das Innere der Mascara-Tube dunkel und feucht ist, bietet es den idealen Nährboden für Bakterien. Dies kann zu Augenreizungen oder sogar Bindehautentzündungen führen.
3. Klumpenbildung
Wenn die Mascara durch die Luftzufuhr austrocknet, verändert sich ihre Konsistenz. Sie lässt sich nicht mehr geschmeidig auftragen, sondern bildet unschöne Klumpen auf den Wimpern (die sogenannten „Fliegenbeine“) und beginnt im Laufe des Tages schneller zu bröckeln.
Was ist die bessere Technik?
Um genügend Farbe auf die Bürste zu bekommen, ohne die Haltbarkeit zu gefährden, gibt es einen einfachen Trick:
- Drehen statt Pumpen: Führe die Bürste in das Fläschchen ein und drehe sie vorsichtig an den Innenwänden entlang. So nimmt die Bürste gleichmäßig Farbe auf, ohne dass Luft in die Tube gepresst wird.
- Abstreifen: Wenn zu viel Produkt am Bürstchen ist, streife es vorsichtig am Rand des Fläschchens oder an einem Kosmetiktuch ab.