Wann ist die Hauptsaison für heimische Erdbeeren?

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Die Hauptsaison für heimische Erdbeeren in Deutschland liegt in den Monaten Juni und Juli.

Hier ist ein genauerer Zeitplan, wie sich die Saison üblicherweise gestaltet:

  1. Vorsaison (Anfang bis Ende Mai): Dank moderner Anbaumethoden (wie dem Anbau in Folientunneln oder unter Vlies) beginnt die Ernte oft schon im Mai. Diese Erdbeeren sind meist etwas teurer, aber bereits aus regionalem Anbau.
  2. Hauptsaison (Juni bis Anfang Juli): Dies ist die absolute Hochphase. Die Erdbeeren wachsen jetzt im Freiland unter direkter Sonne, was ihnen das beste Aroma verleiht. In dieser Zeit sind sie am günstigsten und es gibt die größte Auswahl (auch auf Selbstpflückfeldern).
  3. Spätsaison (Mitte Juli bis August/September): Durch spezielle späte Sorten oder sogenannte „remontierende“ (mehrmals tragende) Sorten gibt es auch im Hoch- und Spätsommer noch heimische Erdbeeren, allerdings in geringeren Mengen als im Juni.

Faktoren, die den Start beeinflussen:

  • Das Wetter: Ein milder Frühling mit viel Sonnenschein lässt die Erdbeeren früher reifen. Ein langer, kalter Winter oder Frost im April/Mai kann den Start verzögern.
  • Die Region: Im wärmeren Süden Deutschlands (z. B. Baden-Württemberg) beginnt die Ernte meist ein bis zwei Wochen früher als im Norden oder in höheren Lagen.

Tipp: Am besten schmecken die Beeren, wenn sie vollreif gepflückt werden. Da Erdbeeren nicht nachreifen, erkennt man die beste Qualität an einer durchgehenden roten Farbe bis zum Kelchblatt und einem intensiven Duft.

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