Sind klassische Hartweizennudeln grundsätzlich vegan?

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Ja, klassische Hartweizennudeln sind grundsätzlich vegan.

Die traditionelle italienische Trockenpasta (Pasta secca) besteht in der Regel nur aus zwei Zutaten:

  1. Hartweizengrieß
  2. Wasser

Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen und Dinge, auf die du achten solltest:

1. Eiernudeln

In Deutschland sind „Eiernudeln“ (z. B. viele Sorten von Spätzle oder Bandnudeln) sehr verbreitet. Diese enthalten, wie der Name sagt, Eier und sind daher nicht vegan. Auf der Verpackung steht dann meist deutlich „mit Ei“ oder „Frischei-Nudeln“.

2. Frische Pasta aus dem Kühlregal

Nudeln, die du im Kühlregal findest (z. B. frische Tortellini, Ravioli oder Lasagneplatten), enthalten sehr oft Ei, um sie geschmeidig zu halten. Auch die Füllungen bei gefüllter Pasta enthalten meist Käse, Fleisch oder Ricotta.

3. Schwarze Nudeln

Schwarze Pasta ist oft mit Sepia-Tinte (von Tintenfischen) gefärbt und somit weder vegan noch vegetarisch. Veganer Ersatz dafür ist meist mit Aktivkohle oder Algen gefärbt.

4. Mögliche Spuren

Auf vielen Packungen steht der Hinweis: „Kann Spuren von Ei enthalten“.

  • Bedeutung: Das ist ein rein rechtlicher Hinweis für Allergiker. Es bedeutet, dass im selben Werk auch Eiernudeln hergestellt werden.
  • Vegan-Status: Für die meisten Veganer gelten diese Nudeln trotzdem als vegan, da Ei keine absichtliche Zutat ist.

Fazit:

Wenn du im Supermarkt zu den klassischen, harten (getrockneten) Nudeln wie Spaghetti, Penne oder Fusilli greifst, die zu 100 % aus Hartweizengrieß bestehen, sind diese vegan. Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste gibt dir letzte Sicherheit: Steht dort nur Hartweizengrieß (und evtl. Wasser), ist alles okay.