Ist das Wort „Apfelkuchen“ als sicheres Passwort für Online-Konten geeignet?

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Nein, das Wort „Apfelkuchen“ ist als Passwort für Online-Konten nicht sicher.

Hier sind die Gründe, warum es ein schwaches Passwort ist und wie du es verbessern kannst:

Warum es unsicher ist:

  1. Wörterbuch-Attacken: Hacker verwenden automatisierte Programme, die ganze Wörterbücher in Sekunden durchtesten. „Apfelkuchen“ ist ein ganz normales deutsches Substantiv und steht ganz oben auf solchen Listen.
  2. Mangelnde Komplexität: Das Passwort besteht (wenn man es normal schreibt) nur aus Buchstaben. Es fehlen Zahlen, Sonderzeichen und eine Mischung aus Groß- und Kleinschreibung (außer dem „A“ am Anfang).
  3. Länge: Mit 11 Zeichen hat es zwar eine akzeptable Länge, aber da es ein zusammenhängendes Wort ist, gleicht das die mangelnde Komplexität nicht aus.

Wie man es sicherer machen kann (Beispiele):

Ein sicheres Passwort sollte lang sein und zufällig wirken. Hier sind drei Wege, wie du „Apfelkuchen“ als Basis nutzen und deutlich sicherer machen kannst:

  • Die Passphrasen-Methode: Statt eines Wortes nutzt du einen ganzen Satz.
    • Beispiel: IchEsseGerneApfelkuchenAmSonntag! (Sehr lang und schwer zu knacken).
  • Die Akronym-Methode: Nimm den ersten Buchstaben jedes Wortes eines Satzes und füge Zahlen/Sonderzeichen hinzu.
    • Satz:Oma backt den besten Apfelkuchen im Jahr 2024!“
    • Passwort: ObdbAiJ2024! (Extrem sicher).
  • Die Leetspeak-Methode (als Ergänzung): Ersetze Buchstaben durch Zahlen oder Zeichen.
    • Beispiel: 4pf3lkuCh3n#24 (Besser, aber immer noch schwächer als die Akronym-Methode).

Die goldenen Regeln für Passwörter:

  1. Einzigartigkeit: Benutze niemals dasselbe Passwort für mehrere Konten. Wenn ein Hacker dein „Apfelkuchen“-Passwort bei einer unwichtigen Seite knackt, hat er sofort Zugriff auf deine E-Mails oder dein Bankkonto.
  2. Länge vor Komplexität: Ein Passwort mit 16 Zeichen (z. B. ein zufälliger Satz) ist oft sicherer als ein kurzes, kompliziertes Wort mit 8 Zeichen.
  3. Passwort-Manager: Da man sich unmöglich 50 verschiedene, sichere Passwörter merken kann, ist die Nutzung eines Passwort-Managers (wie Bitwarden, KeePass oder 1Password) sehr empfehlenswert.
  4. Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA): Aktiviere wo immer möglich die Bestätigung per App oder SMS. Das schützt dich selbst dann, wenn jemand dein Passwort kennt.

Fazit: Nutze „Apfelkuchen“ lieber als Inspiration für einen ganzen Satz oder – noch besser – lass dir von einem Passwort-Manager ein zufälliges Passwort wie z&K9!pL2v#mQ erstellen.

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