Ist das Wort „Apfelkuchen“ als sicheres Passwort für Online-Konten geeignet?
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Nein, das Wort „Apfelkuchen“ ist als Passwort für Online-Konten nicht sicher.
Hier sind die Gründe, warum es ein schwaches Passwort ist und wie du es verbessern kannst:
Warum es unsicher ist:
- Wörterbuch-Attacken: Hacker verwenden automatisierte Programme, die ganze Wörterbücher in Sekunden durchtesten. „Apfelkuchen“ ist ein ganz normales deutsches Substantiv und steht ganz oben auf solchen Listen.
- Mangelnde Komplexität: Das Passwort besteht (wenn man es normal schreibt) nur aus Buchstaben. Es fehlen Zahlen, Sonderzeichen und eine Mischung aus Groß- und Kleinschreibung (außer dem „A“ am Anfang).
- Länge: Mit 11 Zeichen hat es zwar eine akzeptable Länge, aber da es ein zusammenhängendes Wort ist, gleicht das die mangelnde Komplexität nicht aus.
Wie man es sicherer machen kann (Beispiele):
Ein sicheres Passwort sollte lang sein und zufällig wirken. Hier sind drei Wege, wie du „Apfelkuchen“ als Basis nutzen und deutlich sicherer machen kannst:
- Die Passphrasen-Methode: Statt eines Wortes nutzt du einen ganzen Satz.
- Beispiel:
IchEsseGerneApfelkuchenAmSonntag!(Sehr lang und schwer zu knacken).
- Beispiel:
- Die Akronym-Methode: Nimm den ersten Buchstaben jedes Wortes eines Satzes und füge Zahlen/Sonderzeichen hinzu.
- Satz: „Oma backt den besten Apfelkuchen im Jahr 2024!“
- Passwort:
ObdbAiJ2024!(Extrem sicher).
- Die Leetspeak-Methode (als Ergänzung): Ersetze Buchstaben durch Zahlen oder Zeichen.
- Beispiel:
4pf3lkuCh3n#24(Besser, aber immer noch schwächer als die Akronym-Methode).
- Beispiel:
Die goldenen Regeln für Passwörter:
- Einzigartigkeit: Benutze niemals dasselbe Passwort für mehrere Konten. Wenn ein Hacker dein „Apfelkuchen“-Passwort bei einer unwichtigen Seite knackt, hat er sofort Zugriff auf deine E-Mails oder dein Bankkonto.
- Länge vor Komplexität: Ein Passwort mit 16 Zeichen (z. B. ein zufälliger Satz) ist oft sicherer als ein kurzes, kompliziertes Wort mit 8 Zeichen.
- Passwort-Manager: Da man sich unmöglich 50 verschiedene, sichere Passwörter merken kann, ist die Nutzung eines Passwort-Managers (wie Bitwarden, KeePass oder 1Password) sehr empfehlenswert.
- Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA): Aktiviere wo immer möglich die Bestätigung per App oder SMS. Das schützt dich selbst dann, wenn jemand dein Passwort kennt.
Fazit: Nutze „Apfelkuchen“ lieber als Inspiration für einen ganzen Satz oder – noch besser – lass dir von einem Passwort-Manager ein zufälliges Passwort wie z&K9!pL2v#mQ erstellen.