In welcher Art von Glas wird ein Helles traditionell serviert?

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Ein Helles (besonders das Münchner Hell) wird traditionell in zwei verschiedenen Glasarten serviert, je nach Anlass und Ort:

  1. Der Willi-Becher (Standardglas): Dies ist das gebräuchlichste Glas für ein Helles in der Gastronomie. Es ist ein schlankes, leicht konisch geformtes Glas, das oben etwas breiter wird und sich zur Öffnung hin wieder ganz leicht verengt. Es fasst meist 0,5 Liter. Dieses Glas ist der Allrounder in deutschen Wirtshäusern.

  2. Der Bierseidel (Glaskrug mit Henkel): In bayerischen Biergärten und traditionellen Wirtshäusern wird das Helle oft im klassischen 0,5-Liter-Krug (auch „Seidel“ oder „Halbe“ genannt) serviert. Der Vorteil des Henkels ist, dass die Körperwärme der Hand das Bier nicht so schnell erwärmt und das dicke Glas die Kälte besser speichert.

  3. Der Maßkrug (1,0 Liter): Auf Volksfesten (wie dem Oktoberfest) oder in großen Biergärten wird das Helle traditionell in der Maß serviert. Das ist ein schwerer Glaskrug mit einem Fassungsvermögen von genau einem Liter.

Zusammenfassend: Wenn du im Restaurant ein Helles bestellst, bekommst du es meist im Willi-Becher; im bayerischen Biergarten ist das Henkelglas (Seidel) die traditionelle Wahl.