In welchen verschiedenen Formen und Größen sind Blasenpflaster erhältlich?

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Blasenpflaster sind in einer Vielzahl von Formen und Größen erhältlich, da sie speziell an die Anatomie verschiedener Körperstellen (vor allem an den Füßen und Händen) angepasst sind. Die meisten bestehen aus Hydrokolloid-Material, das wie eine „zweite Haut“ fungiert.

Hier ist eine Übersicht der gängigsten Varianten:

1. Nach Körperstelle / Verwendungszweck

  • Für die Ferse (Standard): Dies ist die klassische Form – meist oval und mittelgroß. Sie sind ideal für Blasen, die durch Reibung an der Schuhkante entstehen.
  • Für die Zehen: Diese Pflaster sind deutlich kleiner und schmaler. Es gibt sie oft als längliche Streifen, die man um den Zeh wickeln kann, oder als kleine ovale Pflaster für die Zehengelenke.
  • Für die Fußsohle (Ballen): Diese sind oft etwas dicker und robuster gepolstert, da sie beim Gehen dem vollen Körpergewicht und starkem Druck standhalten müssen.
  • Für die Finger/Handfläche: Spezielle Formen für Sportler (z. B. Ruderer, Kletterer oder Turner) oder Handwerker, die an die Beweglichkeit der Finger angepasst sind.

2. Nach Größe

  • Small (Klein): Für kleine Blasen an den Zehen oder an der Seite des Fußes.
  • Medium (Mittel): Die Standardgröße für die Ferse.
  • Large / XL: Für sehr großflächige Blasen, oft an der Ferse oder am Fußgewölbe.

3. Spezialformen und Varianten

  • „Mix-Packs“: Sortimente, die verschiedene Größen (z. B. 2x groß, 2x klein, 1x Zeh) enthalten. Ideal für unterwegs oder für den Urlaub.
  • Zuschneidbare Pflaster: Es gibt größere Hydrokolloid-Platten, die man sich mit der Schere selbst auf die gewünschte Größe und Form zurechtschneiden kann.
  • Extreme / Extra Polsterung: Diese Varianten sind dicker als normale Blasenpflaster und bieten durch eine Wabenstruktur oder zusätzliche Schichten einen verstärkten Schutz gegen Druck (gut für Wanderschuhe oder langes Stehen).
  • Invisible / High Heel: Besonders dünne und schmale Pflaster, die in offenen Schuhen oder Pumps kaum sichtbar sind. Sie sind oft so geschnitten, dass sie unter den Riemchen der Schuhe verschwinden.

4. Präventive Varianten

  • Blasenschutz-Sticks: Kein Pflaster im eigentlichen Sinne, aber oft im gleichen Regal zu finden. Ein fettender Stift, der die Reibung verhindert, bevor eine Blase entsteht.

Tipps zur Auswahl:

  • Größe: Das Pflaster sollte die Blase vollständig umschließen. Der klebende Rand muss auf gesunder Haut haften, damit das Hydrokolloid-Polster genau auf der Blase liegt.
  • Haltbarkeit: Ein gutes Blasenpflaster sollte von selbst abfallen (meist nach mehreren Tagen). Man sollte es nicht vorzeitig abziehen, da sonst die neue Hautschicht darunter mit abgerissen werden könnte.

Bekannte Marken in Deutschland sind beispielsweise Compeed, Hansaplast sowie die Eigenmarken der Drogerien (z. B. Balea von dm oder Isana von Rossmann).