Gibt es am Playa de Papagayo gastronomische Einrichtungen oder ist der Strand vollkommen naturbelassen?
Die Antwort liegt in der goldenen Mitte: Der Playa de Papagayo ist Teil eines Naturschutzgebietes (Monumenton Natural de Los Ajaches), aber er ist nicht vollkommen unberührt.
Hier sind die Details zur gastronomischen Situation und zum Zustand des Strandes:
1. Gastronomie vor Ort
Direkt oben auf dem Felsplateau, das die Bucht des Playa de Papagayo umschließt, gibt es einige wenige Strandrestaurants, sogenannte „Chiringuitos“ (z. B. das Restaurante El Papagayo oder Casa El Pancho).
- Lage: Die Restaurants befinden sich nicht direkt im Sand, sondern auf den Klippen oberhalb des Strandes. Von dort hat man einen spektakulären Blick auf die Bucht und bis nach Fuerteventura.
- Angebot: Es gibt dort typisch kanarische Gerichte (frischen Fisch, Papas Arrugadas), Snacks, kühle Getränke und Cocktails.
- Preise: Da dies die einzigen Lokalitäten im Umkreis von mehreren Kilometern sind, sind die Preise etwas höher als in den touristischen Zentren wie Playa Blanca.
2. Der Strand selbst (Naturbelassenheit)
Obwohl es die Restaurants oben auf den Klippen gibt, hat sich der Strand selbst seinen natürlichen Charakter weitgehend bewahrt:
- Keine Infrastruktur im Sand: Es gibt direkt am Strand keine Toiletten, keine Duschen, keine Umkleiden und – ganz wichtig – keine Vermietung von Sonnenliegen oder Schirmen.
- Zustand: Der Sand ist fein und golden, das Wasser kristallklar. Es gibt keine festen Gebäude direkt am Ufer.
- Zugang: Um zum Strand zu gelangen, muss man eine Mautgebühr (ca. 3 Euro pro Auto) bezahlen, da man in ein Naturschutzgebiet fährt. Die Anfahrt erfolgt über eine recht holprige Schotterpiste.
Fazit: Was solltest du mitnehmen?
Obwohl man dort essen und trinken kann, empfiehlt es sich, Folgendes einzupacken:
- Sonnenschutz: Da es keine Schirme zu mieten gibt und kaum natürlichen Schatten vorhanden ist, ist ein eigener Sonnenschirm oder viel Sonnencreme wichtig.
- Wasser: Wenn du nicht für jedes Getränk die Treppen zu den Restaurants hochlaufen möchtest, nimm dir genug Wasser mit an den Liegeplatz.
- Festes Schuhwerk: Der Weg vom Parkplatz hinunter in die Bucht ist sandig und steinig.
Zusammenfassend: Du musst dort nicht verhungern oder verdursten, aber der Strand fühlt sich dennoch wild und natürlich an, da die Gastronomie dezent im Hintergrund (oben auf den Klippen) bleibt.