Gibt es am Horseshoe Bend Sicherheitsgeländer oder ist die Felskante weitestgehend ungesichert?
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Am Horseshoe Bend gibt es eine Mischung aus beidem, wobei der Großteil der Felskante nach wie vor ungesichert ist.
Hier sind die Details zur aktuellen Situation (Stand 2024):
1. Die gesicherte Aussichtsplattform
Seit Sommer 2018 gibt es einen spezifischen Bereich direkt am Haupt-Aussichtspunkt, der mit einem Sicherheitsgeländer ausgestattet ist.
- Dieser Bereich wurde aufgrund der massiv gestiegenen Besucherzahlen und mehrerer tödlicher Unfälle errichtet.
- Er bietet einen sicheren Halt für Fotos direkt über dem Abgrund.
- Der Weg von der Parkplatz-Area bis zu diesem Geländer ist barrierefrei ausgebaut.
2. Die ungesicherten Bereiche (Der Großteil)
Sobald man sich nur wenige Meter links oder rechts von dieser zentralen Plattform entfernt, gibt es keinerlei Absperrungen mehr.
- Die Felskante erstreckt sich über eine weite Strecke, und Besucher können sich dort völlig frei bewegen.
- Viele Touristen gehen für das „perfekte Foto“ bis direkt an den Rand der Klippen, was gefährlich sein kann.
Wichtige Sicherheitshinweise für den Besuch:
- Sandstein ist tückisch: Die Felsplatten aus Sandstein können brüchig sein oder überstehen („Overhangs“). Es ist riskant, sich ganz auf die Kante zu stellen oder zu setzen, da der Boden nachgeben könnte.
- Windböen: Es kann dort oben sehr windig sein. Plötzliche Böen haben in der Vergangenheit schon dazu geführt, dass Menschen das Gleichgewicht verloren haben.
- Kein falscher Mut: Viele Unfälle passieren beim Versuch, riskante Selfies zu machen. Es wird dringend empfohlen, einen Sicherheitsabstand von mindestens 1–2 Metern zur Kante einzuhalten, wenn kein Geländer vorhanden ist.
Fazit: Wenn Sie Höhenangst haben oder mit Kindern reisen, können Sie sich auf die eingezäunte Plattform beschränken. Wenn Sie die Ruhe abseits der Massen suchen, können Sie an der ungesicherten Kante entlanglaufen, müssen dort aber absolut eigenverantwortlich und vorsichtig handeln.