Darf Reinigungsmilch auch zur Reinigung der Augenpartie verwendet werden?
Ja, Reinigungsmilch darf im Normalfall auch zur Reinigung der Augenpartie verwendet werden. Da Reinigungsmilch meist eine sehr milde, rückfettende Konsistenz hat, ist sie sogar oft besser für die empfindliche und dünne Haut um die Augen geeignet als aggressive Gele oder Schaumreiniger.
Es gibt jedoch ein paar Dinge, auf die du achten solltest:
1. Die Inhaltsstoffe prüfen
Obwohl Reinigungsmilch sanft ist, enthalten manche Produkte Duftstoffe, ätherische Öle oder Alkohole, die die Augen reizen könnten.
- Tipp: Schau auf die Verpackung. Wenn dort steht „Augenverträglichkeit dermatologisch und ophthalmologisch (augenärztlich) bestätigt“, bist du auf der sicheren Seite.
2. Wirksamkeit bei Make-up
Reinigungsmilch löst Schmutz und wasserlösliches Make-up sehr gut. Bei wasserfester Mascara stößt sie jedoch oft an ihre Grenzen. Wenn du rubbeln musst, um die Wimperntusche zu entfernen, schadet das der empfindlichen Augenpartie mehr, als es nutzt. In diesem Fall ist ein spezieller Zwei-Phasen-Augen-Make-up-Entferner besser.
3. Anwendungstipp für die Augen
Um die Augenpartie so schonend wie möglich zu reinigen:
- Gib etwas Reinigungsmilch auf ein (wiederverwendbares) Wattepad.
- Lege das Pad für einige Sekunden sanft auf das geschlossene Lid, damit die Milch das Make-up anlösen kann.
- Wische dann ohne Druck von oben nach unten oder von außen nach innen (Richtung Nase).
4. Vorsicht bei Kontaktlinsen
Wenn du Kontaktlinsen trägst, solltest du darauf achten, dass keine Reinigungsmilch direkt ins Auge gelangt, da der Fettfilm der Milch die Linse verschmieren kann.
Fazit: Wenn deine Reinigungsmilch mild formuliert ist und deine Augen nicht brennen oder rötet, ist sie ein hervorragendes Produkt für die gesamte Gesichtspfreinigung inklusive der Augen.