Aus welcher speziellen Mehlsorte wird Ruchbrot gebacken?
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Ruchbrot wird aus der speziellen Mehlsorte Ruchmehl gebacken.
Hier sind die wichtigsten Merkmale dieses Mehls:
- Zusammensetzung: Ruchmehl ist ein Weizenmehl (seltener auch Dinkelmehl), das nach dem Entzug von Weissmehl gewonnen wird. Es enthält noch einen Teil der äußeren Schalenschichten (Kleie) des Korns.
- Ausmahlungsgrad: Es hat einen höheren Ausmahlungsgrad als Weiss- oder Halbweissmehl (ca. 85 %). Das bedeutet, es enthält mehr Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.
- Charakter: Ruchmehl ist dunkler, kräftiger im Geschmack und hat ein ausgeprägtes Aroma. Es liegt in seiner Beschaffenheit zwischen Halbweissmehl und Vollkornmehl.
- Vergleich (Deutschland/Österreich): In Deutschland entspricht Ruchmehl am ehesten der Type 1050 oder 1100, ist aber aufgrund der speziellen schweizerischen Mahltechnik nicht exakt identisch.
In der Schweiz ist Ruchbrot ein traditionelles Alltagskursbrot, das für seine dunkle, knusprige Kruste und die grobe Porung bekannt ist.