Valorant auf Windows 11 ohne TPM 2.0 spielen (2026 Guide) – Die einfachste Methode
Hier ist ein umfassendes Tutorial, wie du Valorant im Jahr 2026 auf Windows 11 ohne (aktives) TPM 2.0 spielen kannst.
Seit der Einführung von Windows 11 setzt Riot Games’ Anti-Cheat-System Vanguard zwingend TPM 2.0 und Secure Boot voraus. Wenn dein PC diese Anforderungen nicht nativ erfüllt, verweigert das Spiel den Start mit Fehlermeldungen wie VAN9001 oder VAN9003.
Hier sind die effektivsten Wege, um das Problem zu lösen.
Methode 1: Die „Einfache Lösung“ – TPM im BIOS aktivieren
Oft denken Nutzer, ihr PC hätte kein TPM, dabei ist es im BIOS lediglich deaktiviert. Das ist der sicherste Weg, um ohne Bann-Risiko zu spielen.
- PC neustarten und wiederholt die Entf-Taste (Del) oder F2 drücken, um ins BIOS/UEFI zu gelangen.
- Suche nach dem Reiter Security oder Advanced.
- Halte Ausschau nach folgenden Begriffen:
- Intel-CPU: Suche nach PTT (Platform Trust Technology).
- AMD-CPU: Suche nach fTPM (Firmware TPM).
- Stelle den Status auf Enabled.
- Aktiviere zusätzlich unter „Boot“ den Secure Boot Modus (auf „Standard“ oder „Windows UEFI“ stellen).
- Speichere mit F10 und starte Windows neu. Valorant sollte nun funktionieren.
Methode 2: Der Windows 10 Downgrade-Trick (Der stabilste Weg)
Im Jahr 2026 ist Windows 11 extrem strikt. Wenn deine Hardware physisch kein TPM 2.0 unterstützt, ist der einzige dauerhafte Weg, Valorant ohne TPM zu spielen, die Nutzung von Windows 10.
Warum? Vanguard erzwingt TPM 2.0 derzeit nur auf Windows 11. Unter Windows 10 läuft Valorant (meistens) noch ohne diese Anforderung.
- Sichere deine Daten.
- Erstelle mit dem Windows 10 Media Creation Tool einen bootfähigen USB-Stick.
- Installiere Windows 10 neu.
- Installiere Valorant. Vanguard wird unter Windows 10 nicht nach TPM 2.0 verlangen.
- Hinweis: Da der Support für Windows 10 offiziell endet, stelle sicher, dass du Sicherheits-Updates über das "Extended Security Updates" Programm beziehst, falls verfügbar.
Methode 3: Die „Bypass“-Warnung (Registry & Drittanbieter)
Es kursieren Tools und Registry-Hacks (wie SkipTPMCheck), die Windows 11 vorgaukeln, ein TPM Modul zu haben.
WICHTIG: Diese Methoden funktionieren oft für die Windows-Installation selbst, aber nicht für Vanguard. Vanguard prüft die Hardware auf Kernel-Ebene.
- Finger weg von „No-TPM-Fix“-Exen: 99 % dieser Dateien sind Malware oder führen zu einem sofortigen Hardware-Bann (HWID Ban) deines Accounts.
- Es gibt keine „Software-Emulation“ für TPM, die Vanguard dauerhaft austrickst.
Methode 4: Die Hardware-Lösung (Günstig & Sicher)
Wenn dein Mainboard einen freien TPM-Header hat (siehe Handbuch), kannst du für ca. 15–20 € ein physisches TPM 2.0 Modul kaufen und aufstecken.
- Kaufe das passende Modul für deinen Mainboard-Hersteller (ASUS, MSI, Gigabyte etc.).
- Stecke es auf das Mainboard.
- Aktiviere es im BIOS.
- Windows 11 erkennt nun ein echtes TPM 2.0, und Valorant startet ohne Probleme.
Zusammenfassung & Fehlerbehebung
Wenn du trotz aktiviertem TPM Fehlermeldungen erhältst:
- VBS deaktivieren: Gehe in die Windows-Suche -> „Kernisolierung“ -> Schalte die „Speicher-Integrität“ aus. Dies hilft bei manchen Inkompatibilitäten.
- BIOS Update: Ein veraltetes BIOS kann TPM-Fehler verursachen. Prüfe die Website deines Mainboard-Herstellers nach Updates.
Fazit für 2026: Der „Easy Way“ ohne Risiko ist entweder die Aktivierung von fTPM/PTT im BIOS oder – falls die Hardware zu alt ist – die Nutzung von Windows 10. Umgehungs-Software führt im Jahr 2026 fast garantiert zu einem permanenten Bann.