Tutorial: So kennzeichnest du KI-generierte Inhalte auf TikTok richtig
Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du KI-generierte Inhalte auf TikTok korrekt kennzeichnest, um die Richtlinien der Plattform einzuhalten und transparent gegenüber deinen Zuschauern zu sein.
TikTok hat klare Regeln: Inhalte, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder stark bearbeitet wurden und realistische Szenen, Orte oder Personen zeigen, müssen gekennzeichnet werden. Dies dient der Transparenz und verhindert die Verbreitung von Desinformation.
In diesem Tutorial erfährst du Schritt für Schritt, wie du das integrierte Label nutzt.
Warum ist die Kennzeichnung wichtig?
- Transparenz: Deine Follower wissen, was echt ist und was nicht.
- Richtlinien: Verstöße können dazu führen, dass dein Video entfernt wird oder dein Account eine Verwarnung erhält.
- Vertrauen: Ein ehrlicher Umgang mit Technologie stärkt die Bindung zu deiner Community.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Video erstellen oder hochladen
Nimm dein Video wie gewohnt in der TikTok-App auf oder lade einen fertigen Clip aus deiner Galerie hoch. Bearbeite ihn mit Filtern, Musik oder Text.
2. Zum "Veröffentlichen"-Bildschirm gehen
Klicke unten rechts auf „Weiter“, bis du zu dem Bildschirm gelangst, auf dem du deine Caption (Bildunterschrift) schreibst und die Hashtags setzt.
3. "Weitere Optionen" öffnen
Scrolle auf diesem Bildschirm nach unten und tippe auf den Menüpunkt „Weitere Optionen“ (More options).
4. Den Schalter für KI-Inhalte aktivieren
Suche in der Liste den Punkt „KI-generierte Inhalte“.
- Aktiviere den Schalter (er sollte grün leuchten).
- Es erscheint ein kurzes Bestätigungsfenster, das dich über die Richtlinien aufklärt. Bestätige dies.
5. Video posten
Gehe zurück zur Übersicht und klicke auf „Veröffentlichen“. TikTok fügt nun automatisch ein kleines Label (meistens unter deinem Benutzernamen im Video) hinzu, das den Inhalt als „KI-generiert“ ausweist.
Wann musst du die Kennzeichnung verwenden?
Du solltest den Schalter immer dann umlegen, wenn:
- Realistische Personen: Das Video zeigt Menschen, die wie echt aussehen, aber KI-generiert sind (Deepfakes).
- Realistische Orte: Du zeigst Umgebungen, die täuschend echt wirken, aber digital erschaffen wurden.
- Veränderte Realität: Wenn du echte Aufnahmen so stark mit KI veränderst, dass die ursprüngliche Szene nicht mehr als solche erkennbar ist.
Hinweis: Rein künstlerische oder offensichtlich surreale Inhalte (z. B. ein sprechender Cartoon-Hund) müssen laut TikTok oft nicht zwingend gekennzeichnet werden, aber im Zweifelsfall ist „Sichergehen“ die bessere Wahl.
Zusätzliche Tipps für Profis
- Manueller Hinweis im Video: Um ganz sicherzugehen, kannst du zusätzlich ein Text-Overlay im Video platzieren (z. B. „Erstellt mit [Name der KI]“) oder einen Hashtag wie
#KIoder#AIverwenden. - Automatische Erkennung: TikTok scannt Videos bereits beim Upload auf KI-Merkmale. Wenn die KI erkennt, dass du den Hinweis vergessen hast, fügt TikTok das Label manchmal automatisch hinzu oder blendet eine Warnung ein. Verlasse dich jedoch nicht darauf!
- KI-Effekte von TikTok: Wenn du Effekte nutzt, die direkt von TikTok bereitgestellt werden und ein KI-Label im Namen tragen (z. B. „AI Style“), wird die Kennzeichnung oft automatisch von der App vorgenommen.
Fazit: Die Kennzeichnung von KI-Inhalten ist kein Hindernis, sondern ein Zeichen von Professionalität. Mit nur zwei zusätzlichen Klicks schützt du deinen Account und bleibst fair gegenüber deiner Zielgruppe.