Tutorial: Random Buzzing Sound in Windows 10 & 11 fixen

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Hier ist ein ausführliches Tutorial, um zufällige Brumm- oder Störgeräusche (Buzzing Sound) unter Windows 10 und 11 zu beheben.


Zufällige Brummgeräusche, Knistern oder kurzes "Aufhängen" des Tons können extrem nervig sein. Meistens liegen die Ursachen bei Treiberkonflikten, Energiespareinstellungen oder falschen Audioformaten. Gehe die folgenden Schritte der Reihe nach durch.

1. Hardware-Check (Der erste Schritt)

Bevor wir in die Software-Einstellungen gehen, stelle sicher, dass es kein physisches Problem ist:

  • Kabel prüfen: Steckt der Klinkenstecker oder das USB-Kabel fest drin?
  • Anderer Port: Teste einen anderen USB-Port (vorzugsweise direkt am Mainboard, nicht am Gehäuse-Panel).
  • Interferenzen: Stehen Boxen oder Kopfhörerkabel zu nah an Stromkabeln oder Routern?

2. Audio-Treiber aktualisieren oder neu installieren

Dies ist die häufigste Ursache für "Buzzing"-Geräusche.

  1. Mache einen Rechtsklick auf den Start-Button und wähle Geräte-Manager.
  2. Erweitere den Punkt Audio, Video und Gamecontroller.
  3. Klicke mit der rechten Maustaste auf dein Audiogerät (z. B. Realtek High Definition Audio).
  4. Wähle Treiber aktualisieren -> Automatisch nach Treibern suchen.
  5. Falls das nicht hilft: Wähle "Auf dem Computer nach Treibern suchen" -> "Aus einer Liste verfügbarer Treiber auswählen" -> Probiere hier den Standard "High Definition Audio-Gerät" Treiber aus.

3. Audio-Verbesserungen deaktivieren

Windows versucht oft, den Sound zu "verbessern", was zu Verzerrungen führen kann.

  1. Drücke Win + R, gib mmsys.cpl ein und drücke Enter.
  2. Klicke im Reiter Wiedergabe dein Standardgerät mit rechts an und wähle Eigenschaften.
  3. Gehe zum Reiter Verbesserungen (Enhancements) und setze einen Haken bei Alle Soundeffekte deaktivieren.
  4. (In Windows 11 findest du dies oft unter Einstellungen > System > Sound > [Dein Gerät] > Audio verbessern ausschalten).

4. Das Audioformat ändern (Sample-Rate)

Wenn die Samplerate zu hoch eingestellt ist, kann die CPU oder der Soundchip ins Stocken geraten.

  1. Öffne wieder die Sound-Systemsteuerung (mmsys.cpl).
  2. Rechtsklick auf dein Gerät -> Eigenschaften.
  3. Gehe zum Reiter Erweitert.
  4. Wähle im Dropdown-Menü "16 Bit, 44100 Hz (CD-Qualität)" oder "24 Bit, 48000 Hz (DVD-Qualität)".
  5. Klicke auf Übernehmen und teste den Sound.

5. Energiesparplan anpassen

Manchmal drosselt Windows die CPU oder den USB-Port zu stark, was zu kurzen Tonaussetzern (Buzzing) führt.

  1. Suche in Windows nach "Energiesparplan bearbeiten".
  2. Klicke auf Erweiterte Energieeinstellungen ändern.
  3. Suche USB-Einstellungen -> Einstellungen für selektives USB-Energiesparen und setze es auf Deaktiviert.
  4. Suche Prozessorenergieverwaltung -> Minimaler Leistungszustand des Prozessors und setze diesen auf 100% (nur im Netzbetrieb empfohlen).

6. Externe Ursache: DPC-Latenz prüfen (Für Fortgeschrittene)

Wenn das Brummen mit einem kurzen Ruckeln des Bildes einhergeht, liegt oft ein Problem mit der "DPC Latency" vor. Ein Treiber eines Drittanbieters (z.B. WLAN-Karte oder Grafikkarte) blockiert das System.

  • Lade dir das kostenlose Tool Latencymon herunter.
  • Starte die Analyse und schaue, welcher Treiber (z.B. nvlddmkm.sys für Nvidia oder athrx.sys für WLAN) die höchsten Latenzen verursacht.
  • Aktualisiere diesen spezifischen Treiber direkt vom Hersteller.

7. Schnellstart deaktivieren

Der Windows-Schnellstart sorgt manchmal dafür, dass Treiber nicht sauber geladen werden.

  1. Suche nach "Systemsteuerung" -> Energieoptionen.
  2. Klicke links auf Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll.
  3. Klicke oben auf Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar.
  4. Entferne den Haken bei Schnellstart starten (empfohlen).
  5. Starte den PC neu.

Zusammenfassung: Was hilft meistens?

In 80% der Fälle lösen Schritt 2 (Treiberwechsel) oder Schritt 4 (Samplerate auf 48.000 Hz) das Problem. Sollte das Brummen weiterhin nur bei angeschlossenem Netzteil am Laptop auftreten, könnte es sich auch um eine Brummschleife handeln – hier hilft oft nur ein günstiger "Massetrennfilter" (Ground Loop Isolator) für das Audiokabel.

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