So behebst du den „Driver Power State Failure“ (BSOD) unter Windows 11

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Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du den „Driver Power State Failure“-Fehler unter Windows 11 behebst.

Der Bluescreen-Fehler Driver Power State Failure tritt meistens dann auf, wenn ein Treiber nicht korrekt auf einen Wechsel des Energiesparzustands reagiert (z. B. wenn der PC in den Ruhemodus geht oder daraus erwacht). Hier sind die effektivsten Lösungen, um das Problem zu lösen.


1. Treiber im Geräte-Manager aktualisieren

Veraltete oder inkompatible Treiber sind die häufigste Ursache. Besonders Grafik- und Netzwerktreiber stehen oft im Fokus.

  1. Drücke Windows + X und wähle den Geräte-Manager.
  2. Suche nach Geräten, die mit einem gelben Ausrufezeichen markiert sind.
  3. Klicke mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Gerät (oder die Grafikkarte/Netzwerkadapter).
  4. Wähle Treiber aktualisieren > Automatisch nach Treibern suchen.
  5. Falls Windows nichts findet, lade den neuesten Treiber direkt von der Herstellerseite (Nvidia, AMD, Intel) herunter und installiere ihn manuell.

2. Energieeinstellungen anpassen

Häufig wird der Fehler durch zu aggressive Stromspareinstellungen für PCIe-Geräte verursacht.

  1. Drücke die Windows-Taste, gib Systemsteuerung ein und öffne sie.
  2. Gehe zu Hardware und Sound > Energieoptionen.
  3. Klicke neben deinem aktiven Energiesparplan auf Energiesparplaneinstellungen ändern.
  4. Wähle Erweiterte Energieeinstellungen ändern.
  5. Suche in der Liste nach PCI Express > Verbindungszustand-Energieverwaltung.
  6. Stelle die Einstellung auf Aus.
  7. Klicke auf Übernehmen und OK.

3. Den Schnellstart deaktivieren

Der Windows-Schnellstart speichert einen Teil des Systemzustands auf der Festplatte, was beim Booten zu Treiber-Konflikten führen kann.

  1. Öffne erneut die Systemsteuerung > Hardware und Sound > Energieoptionen.
  2. Klicke links auf Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll.
  3. Klicke oben auf Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar (Admin-Rechte erforderlich).
  4. Deaktiviere den Haken bei Schnellstart aktivieren (empfohlen).
  5. Klicke auf Änderungen speichern und starte den PC neu.

4. Systemdateien reparieren (SFC & DISM)

Beschädigte Systemdateien können ebenfalls Bluescreens verursachen. Windows verfügt über integrierte Tools, um diese zu reparieren.

  1. Drücke Windows + S, gib cmd ein, klicke rechts darauf und wähle Als Administrator ausführen.
  2. Gib folgenden Befehl ein und drücke Enter: sfc /scannow
  3. Warte, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
  4. Gib danach nacheinander diese Befehle ein (jeweils mit Enter bestätigen): DISM /Online /Cleanup-Image /CheckHealth DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  5. Starte deinen Computer neu.

5. Kürzlich installierte Treiber deinstallieren

Wenn der Fehler erst nach einem Update eines bestimmten Geräts auftrat, solltest du den Treiber auf die vorherige Version zurücksetzen.

  1. Öffne den Geräte-Manager.
  2. Klicke mit der rechten Maustaste auf das verdächtige Gerät und wähle Eigenschaften.
  3. Wechsel zum Reiter Treiber.
  4. Klicke auf Vorheriger Treiber, falls die Option verfügbar ist. Wenn nicht, wähle Gerät deinstallieren und starte den PC neu (Windows installiert dann einen Standardtreiber).

6. Externe Hardware trennen

Manchmal verursachen angeschlossene Geräte wie USB-WLAN-Adapter, Drucker oder externe Festplatten den Fehler.

  1. Trenne alle nicht benötigten USB-Geräte vom PC.
  2. Starte den PC neu und prüfe, ob der Fehler weiterhin auftritt.
  3. Schließe die Geräte nacheinander wieder an, um den Übeltäter zu identifizieren.

Zusammenfassung

In den meisten Fällen lösen das Ausschalten der PCI-Energieverwaltung oder das Aktualisieren der Grafikkartentreiber das Problem. Sollte der Fehler weiterhin bestehen, könnte ein Hardware-Defekt (z. B. am Netzteil oder Mainboard) vorliegen, was jedoch seltener der Fall ist.

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