Schritt-für-Schritt-Anleitung: So erstellst du einen Google-Fragebogen
Hier ist ein detailliertes Tutorial, wie du einen professionellen Fragebogen mit Google-Tools erstellst.
Wichtiger Hinweis vorab: Obwohl viele nach „Google Docs Fragebogen“ suchen, ist das richtige Werkzeug dafür Google Formulare (Google Forms). Es ist kostenlos, wertet die Ergebnisse automatisch aus und ist direkt mit Google Drive verknüpft.
1. Google Formulare öffnen
- Gehe auf forms.google.com oder öffne dein Google Drive, klicke oben links auf „Neu“ und wähle „Google Formulare“ aus.
- Du kannst entweder mit einem leeren Formular starten oder eine der Vorlagen (z. B. Kursbewertung oder Kontaktinformationen) wählen.
2. Titel und Beschreibung festlegen
- Titel: Klicke oben auf „Unbenanntes Formular“ und gib deinem Fragebogen einen Namen.
- Beschreibung: Darunter kannst du im Feld „Formularbeschreibung“ kurz erklären, worum es in der Umfrage geht (z. B. „Dauer: ca. 5 Minuten“ oder Informationen zum Datenschutz).
3. Fragen hinzufügen und bearbeiten
Klicke auf die erste Standardfrage, um sie zu bearbeiten:
- Fragentext: Gib deine Frage ein.
- Fragetyp wählen: Rechts neben der Frage findest du ein Dropdown-Menü. Hier kannst du wählen zwischen:
- Kurzantwort / Absatz: Für freien Text.
- Multiple-Choice: Nur eine Antwort möglich.
- Kästchen: Mehrere Antworten können angekreuzt werden.
- Dropdown: Auswahl aus einer Liste.
- Lineare Skala: Für Bewertungen (z. B. 1 bis 5).
- Pflichtfeld: Aktiviere unten rechts den Schieberegler „Pflichtbereich“, wenn die Frage beantwortet werden muss, damit das Formular abgeschickt werden kann.
Um eine neue Frage hinzuzufügen, klicke auf das Plus-Symbol (+) im schwebenden Menü auf der rechten Seite.
4. Den Fragebogen optisch anpassen
Du kannst das Design deines Fragebogens individualisieren:
- Klicke oben rechts auf das Paletten-Symbol („Design anpassen“).
- Wähle eine Schriftart, eine Farbe oder lade ein Header-Bild (z. B. dein Logo) hoch.
5. Einstellungen konfigurieren
Klicke oben in der Mitte auf den Reiter „Einstellungen“:
- Antworten: Hier kannst du festlegen, ob E-Mail-Adressen automatisch gesammelt werden sollen oder ob Teilnehmer ihre Antwort nachträglich bearbeiten dürfen.
- Präsentation: Hier kannst du eine Bestätigungsnachricht verfassen (z. B. „Vielen Dank für Ihre Teilnahme!“).
6. Den Fragebogen testen (Vorschau)
Klicke oben rechts auf das Auge-Symbol („Vorschau“). So siehst du den Fragebogen genau so, wie ihn die Teilnehmer sehen werden. Teste ihn einmal selbst, um sicherzugehen, dass alle Logiken funktionieren.
7. Den Fragebogen versenden
Wenn alles fertig ist, klicke oben rechts auf die Schaltfläche „Senden“:
- Per E-Mail: Gib die E-Mail-Adressen direkt ein.
- Per Link: Klicke auf das Klammer-Symbol. Du kannst den Link kopieren und über WhatsApp, Social Media oder Slack teilen. (Tipp: Aktiviere „URL verkürzen“).
- Einbetten: Über das
< >Symbol kannst du den Fragebogen direkt in eine Website einbinden.
8. Ergebnisse auswerten
Sobald die ersten Personen geantwortet haben, kannst du die Ergebnisse ansehen:
- Klicke im Bearbeitungsmodus oben auf den Reiter „Antworten“.
- Hier siehst du Zusammenfassungen in Form von Diagrammen.
- Profi-Tipp: Klicke auf das grüne Google Sheets-Symbol, um alle Antworten automatisch in einer Excel-ähnlichen Tabelle speichern zu lassen. So kannst du die Daten später noch detaillierter filtern und sortieren.
Kann man einen Fragebogen auch direkt in Google Docs (Textdokument) machen?
Wenn du den Fragebogen ausdrucken möchtest, kannst du natürlich ein normales Google Doc erstellen:
- Öffne ein neues Google Doc.
- Schreibe deine Fragen untereinander.
- Nutze Einfügen > Tabelle oder Format > Aufzählungszeichen, um Kästchen zum Ankreuzen zu simulieren. Hinweis: Dies eignet sich nur für Papier-Fragebögen, da es keine automatische Auswertung gibt.