Outlook Auto-Vervollständigung funktioniert nicht? So beheben Sie den Fehler

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Hier ist ein umfassendes Tutorial, um Probleme mit der Auto-Vervollständigung von E-Mail-Adressen in Outlook zu beheben.


Die Auto-Vervollständigung (Auto-Complete) ist eine der nützlichsten Funktionen in Outlook. Sie schlägt E-Mail-Adressen vor, sobald Sie die ersten Buchstaben in das „An“-Feld tippen. Wenn diese Funktion plötzlich streikt, kann das den Arbeitsfluss erheblich stören.

Hier sind die gängigsten Lösungen, Schritt für Schritt erklärt.


Methode 1: Überprüfen, ob die Funktion aktiviert ist

Oft ist die Funktion schlichtweg in den Einstellungen deaktiviert worden.

  1. Öffnen Sie Outlook und klicken Sie oben links auf Datei.
  2. Wählen Sie im linken Menü Optionen.
  3. Klicken Sie im neuen Fenster auf die Registerkarte E-Mail.
  4. Scrollen Sie nach unten bis zum Bereich Nachrichten senden.
  5. Stellen Sie sicher, dass der Haken bei „Beim Ausfüllen der Zeilen 'An', 'Cc' und 'Bcc' die AutoVervollständigen-Liste verwenden, um Namen vorzuschlagen“ gesetzt ist.
  6. Klicken Sie auf OK und starten Sie Outlook ggf. neu.

Methode 2: Den Auto-Vervollständigen-Cache leeren

Wenn die Liste beschädigt ist, hilft es oft, sie komplett zurückzusetzen. Hinweis: Hierbei werden alle bisher gespeicherten Vorschläge gelöscht. Sie müssen Adressen einmalig manuell eingeben, damit sie wieder gelernt werden.

  1. Gehen Sie wie in Methode 1 zu: Datei > Optionen > E-Mail.
  2. Suchen Sie wieder den Bereich Nachrichten senden.
  3. Klicken Sie rechts auf die Schaltfläche AutoVervollständigen-Liste leeren.
  4. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.
  5. Klicken Sie auf OK.

Methode 3: Einzelne fehlerhafte Einträge löschen

Manchmal funktioniert die Funktion generell, aber eine bestimmte Adresse wird falsch vorgeschlagen (z. B. eine alte Adresse).

  1. Öffnen Sie eine neue E-Mail.
  2. Tippen Sie die ersten Buchstaben der betreffenden Adresse in das „An“-Feld.
  3. Sobald der Vorschlag in der Liste erscheint, fahren Sie mit der Maus darüber oder nutzen Sie die Pfeiltasten.
  4. Klicken Sie auf das kleine „X“ rechts neben dem Namen oder drücken Sie die Entf-Taste auf Ihrer Tastatur.
  5. Tippen Sie die Adresse nun einmal komplett manuell ein und senden Sie die Mail (oder speichern Sie sie als Entwurf), damit Outlook sie korrekt neu speichert.

Methode 4: Outlook im abgesicherten Modus starten

Ein defektes Add-In kann die Auto-Vervollständigung blockieren.

  1. Drücken Sie die Tastenkombination Windows-Taste + R.
  2. Geben Sie outlook.exe /safe ein und drücken Sie Enter.
  3. Testen Sie, ob die Auto-Vervollständigung hier funktioniert.
  4. Wenn ja, liegt es an einem Add-In. Gehen Sie zu Datei > Optionen > Add-Ins, wählen Sie unten „COM-Add-Ins“ und klicken Sie auf Los. Deaktivieren Sie testweise alle Add-Ins und schalten Sie sie nacheinander wieder ein, um den Übeltäter zu finden.

Methode 5: Den Roaming-Cache-Ordner umbenennen (Fortgeschritten)

Wenn die obigen Schritte nicht helfen, könnte die Cache-Datei auf Betriebssystemebene defekt sein.

  1. Schließen Sie Outlook komplett.
  2. Drücken Sie Windows-Taste + R.
  3. Kopieren Sie folgenden Pfad hinein: %localappdata%\Microsoft\Outlook\Roambase
  4. Suchen Sie die Datei, die mit Stream_Autocomplete... beginnt.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Umbenennen. Fügen Sie am Ende einfach .old hinzu (z. B. Stream_Autocomplete_0_XXXX.dat.old).
  6. Starten Sie Outlook neu. Outlook erstellt nun eine neue, saubere Cache-Datei.

Methode 6: Office-Reparatur durchführen

Hilft gar nichts, ist möglicherweise die Office-Installation selbst beschädigt.

  1. Schließen Sie alle Office-Programme.
  2. Öffnen Sie die Windows-Einstellungen (Zahnrad-Symbol).
  3. Gehen Sie zu Apps (oder Apps & Features).
  4. Suchen Sie in der Liste nach Microsoft Office (oder Microsoft 365).
  5. Klicken Sie auf Ändern (oder die drei Punkte -> Ändern).
  6. Wählen Sie Schnellreparatur und führen Sie diese aus. Falls das nicht hilft, versuchen Sie die Onlinereparatur.

Zusammenfassung

In 90 % der Fälle löst Methode 2 (Cache leeren) das Problem. Sollte das Problem in einem Firmennetzwerk auftreten, kann es auch sein, dass eine IT-Richtlinie (Group Policy) die Funktion deaktiviert hat – in diesem Fall sollten Sie Ihren Administrator kontaktieren.

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