Minecraft Server erstellen kostenlos (2026) – Alle Versionen (Java & Bedrock)

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Hier ist ein umfassendes Tutorial, das den Stand der Technik für das Jahr 2026 widerspiegelt. Da sich die Hosting-Landschaft ständig wandelt, konzentriert sich dieser Guide auf die stabilsten und leistungsfähigsten kostenlosen Methoden.


Egal ob du die neueste Version (z. B. 1.22/1.23) oder einen Klassiker spielen möchtest: In diesem Guide erfährst du, wie du 2026 einen Server erstellst, ohne einen Cent auszugeben.


Methode 1: Der Einsteiger-Weg (Aternos & FalixNodes)

Ideal für: Gelegenheitsspieler, kleine Freundesgruppen.

Diese Anbieter finanzieren sich durch Werbung und bieten eine einfache Weboberfläche.

  1. Anbieter wählen: Besuche Aternos.org oder FalixNodes.net.
  2. Account erstellen: Registriere dich mit deiner E-Mail.
  3. Server erstellen: Klicke auf „Server erstellen“. Hier kannst du wählen:
    • Java Edition: Für PC-Spieler.
    • Bedrock (Pocket Edition): Für Konsole, Handy und Windows 10/11.
  4. Version anpassen: Wähle unter „Software“ die gewünschte Version aus (Vanilla, Paper/Spigot für Plugins oder Forge für Mods).
  5. Starten: Klicke auf den großen „Start“-Button. Du musst eventuell kurz in einer Warteschlange warten.
  6. Verbinden: Kopiere die IP-Adresse (z.B. deinname.aternos.me) und füge sie in Minecraft unter „Server hinzufügen“ ein.

Methode 2: Die „Immer Online“-Lösung (Oracle Cloud Free Tier)

Ideal für: Fortgeschrittene, 24/7 Betrieb, kein Lag.

Dies ist die leistungsstärkste Methode. Oracle bietet im „Always Free“-Paket bis zu 24 GB RAM an – das ist mehr als viele bezahlte Hoster!

  1. Anmeldung: Erstelle einen Account bei der Oracle Cloud. (Hinweis: Du benötigst eine Kredit-/Debitkarte zur Identitätsprüfung, es wird aber nichts abgebucht).
  2. Instanz erstellen: Erstelle eine „Compute Instance“ mit dem Ampere A1 Compute (ARM-basiert). Wähle als Betriebssystem „Ubuntu“.
  3. Netzwerk öffnen: Öffne in den Ingress-Rules (Firewall) den Port 25565 (für Java) oder 19132 (für Bedrock).
  4. Server installieren: Nutze ein Skript wie Pterodactyl oder installiere Java manuell über das Terminal (SSH):
    • sudo apt update
    • sudo apt install openjdk-21-jre (oder die aktuellste Version 2026)
  5. Starten: Lade die server.jar von Minecraft.net hoch und starte sie mit einem Start-Skript.

Methode 3: Die „Essentials Mod“-Variante (Kein Server nötig)

Ideal für: Schnelles Zusammenspiel mit Freunden ohne IP-Stress.

Wenn du nur mit Freunden spielen willst, während du selbst online bist, ist dies der einfachste Weg 2026.

  1. Mod installieren: Lade die Essentials Mod für deine Minecraft-Version herunter (funktioniert mit Fabric und Forge).
  2. Welt starten: Starte eine ganz normale Singleplayer-Welt.
  3. Einladen: Drücke ESC und klicke auf „Invite Friends“.
  4. Hosten: Dein PC fungiert nun als Server. Deine Freunde können deiner Welt direkt über die Freundesliste beitreten.

Methode 4: Crossplay (Java & Bedrock zusammen)

Wie du alle Spieler auf einen Server holst.

Wenn du einen Server über Methode 1 oder 2 erstellt hast, installiere das Plugin GeyserMC.

  • Was es macht: Es erlaubt Spielern auf dem Handy, der Xbox oder der PlayStation, deinem Java-Server beizutreten.
  • Installation: Lade das Geyser-Plugin (und meistens auch „Floodgate“) herunter und ziehe es in den plugins-Ordner deines Paper- oder Spigot-Servers.

Wichtige Tipps für 2026:

  • RAM-Management: Für die Versionen ab 1.20+ solltest du mindestens 4 GB RAM für flüssiges Spielen einplanen.
  • Sicherheit: Gib niemals deine private IP-Adresse an Fremde weiter. Nutze bei Methode 1 & 2 die bereitgestellten Domains.
  • Backups: Kostenlose Hoster können Daten löschen, wenn der Server Monate nicht genutzt wird. Lade dir regelmäßig die Welt-Datei (world-Ordner) herunter.
  • Performance: Nutze statt „Vanilla“ lieber Paper oder Pufferfish. Diese Versionen sind optimiert und verhindern Ruckler (Lags).

Welches ist die beste Wahl?

  • Schnell & Einfach: Aternos.
  • Professionell & 24/7: Oracle Cloud.
  • Nur für 1-2 Freunde kurz zwischendurch: Essentials Mod.
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