Microsoft Teams: Automatischen „Abwesend“-Status verhindern (4 Methoden)
Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du verhinderst, dass Microsoft Teams deinen Status automatisch auf „Abwesend“ (Gelb) setzt.
Microsoft Teams schaltet standardmäßig bereits nach 5 Minuten Inaktivität auf den Status „Abwesend“. Mit diesen vier Methoden kannst du das umgehen und dauerhaft als „Verfügbar“ angezeigt werden.
Methode 1: Die Status-Dauer festlegen (Offizielle Funktion)
Teams bietet eine integrierte Funktion, mit der du einen Status für einen bestimmten Zeitraum erzwingen kannst.
- Klicke oben rechts auf dein Profilbild.
- Klicke auf deinen aktuellen Status (z. B. „Verfügbar“).
- Wähle unten in der Liste den Punkt „Dauer“.
- Wähle unter „Status“ den Zustand „Verfügbar“ aus.
- Wähle unter „Status zurücksetzen nach“ den Punkt „Benutzerdefiniert“ oder „Heute“.
- Klicke auf „Fertig“. Teams wird nun versuchen, diesen Status bis zum Ende des Tages beizubehalten.
Methode 2: Eine Besprechung mit sich selbst führen
Dies ist der effektivste Weg, um den PC „wach“ zu halten, da Teams während eines Anrufs niemals in den Abwesenheitsmodus wechselt.
- Gehe in Teams auf den Reiter „Kalender“.
- Klicke oben rechts auf „Jetzt besprechen“ und dann auf „Besprechung beginnen“.
- Tritt der Besprechung alleine bei.
- Ändere deinen Status manuell von „Im Gespräch“ zurück auf „Verfügbar“ (da du während eines Anrufs standardmäßig als „Beschäftigt“ angezeigt wirst).
- Solange dieses Meeting im Hintergrund läuft, wird dein PC nicht in den Ruhezustand gehen und dein Status bleibt grün.
Methode 3: Die Maus in Bewegung halten (Mouse Jiggler)
Teams erkennt Inaktivität anhand der Maus- und Tastaturbewegungen. Wenn du die Maus künstlich bewegst, bleibst du „aktiv“.
- Software-Lösung: Es gibt kleine Programme wie „Mouse Jiggler“ oder „Move Mouse“, die den Cursor alle paar Sekunden um einen Pixel bewegen.
- Hardware-Lösung: Es gibt physische USB-Geräte („Mouse Jiggler“), die dem Computer eine Mausbewegung vortäuschen, ohne dass Software installiert werden muss (ideal, wenn du keine Admin-Rechte hast).
- Der Low-Tech-Trick: Platziere eine analoge Armbanduhr mit Sekundenzeiger unter eine optische Maus. Bei vielen Modellen reicht die Bewegung des Zeigers aus, um den Sensor zu aktivieren.
Methode 4: Ein langes Video abspielen (Media-Trick)
Windows (und damit auch Teams) schaltet nicht in den Leerlauf, solange ein Medium im Vordergrund abgespielt wird.
- Öffne ein langes Video (z. B. ein 10-stündiges „Nature Sounds“-Video auf YouTube).
- Schalte das Video stumm, falls es dich stört.
- Lasse das Browserfenster oder den Player im Hintergrund geöffnet.
- Da das System denkt, du würdest ein Medium konsumieren, wird der Sperrbildschirm nicht aktiviert und der Teams-Status bleibt aktiv.
Zusätzlicher Tipp: Windows-Energiesparmodis anpassen
Damit diese Methoden funktionieren, solltest du sicherstellen, dass dein Computer nicht in den Energiesparmodus wechselt:
- Gehe zu Einstellungen > System > Netzbetrieb und Energiesparmodus.
- Stelle sicher, dass bei „Bildschirm ausschalten nach...“ und „Ruhezustand nach...“ ein ausreichend langer Zeitraum (oder „Nie“) eingestellt ist.
Hinweis: In vielen Firmenumgebungen überwacht die IT-Abteilung die Installation von Drittanbieter-Software. Methode 1 und 2 sind daher die sichersten Varianten für den Arbeitsalltag.